Zur Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung - 10.1628/002268816X14648810590713 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Anette Grünewald

Zur Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung

Rubrik: Aufsätze
JuristenZeitung (JZ)

Jahrgang 71 () / Heft 19, S. 938-947 (10)

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Ende letzten Jahres wurde nach langer rechtspolitischer Debatte die Beihilfe zum Suizid partiell unter Strafe gestellt (§ 217 StGB). Die Vorschrift weist erhebliche Mängel auf. So fügt sie sich dogmatisch weder stimmig in das strafrechtliche System ein, noch ist sie vom tatbestandlichen Zuschnitt geeignet, den ihr zugedachten Zweck – Autonomie- und Lebensschutz – zu gewährleisten.
Personen

Anette Grünewald Studium der Rechtswissenschaft und der Philosophie in Freiburg i. Br. und in Hamburg; 1999 Promotion; 2009 Habilitation; anschließend Lehrstuhlvertretungen; seit 2013 Inhaberin eines Lehrstuhls für Strafrecht und Strafprozessrecht an der Humboldt-Universität zu Berlin.