Alternativität in Schuldverhältnissen 978-3-16-155374-5 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Volker Wiese

Alternativität in Schuldverhältnissen

2017. XXX, 635 Seiten.

Jus Privatum 217

129,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Leinen
ISBN 978-3-16-155374-5
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Sofern ein Vertrag oder das Gesetz vorsehen, ein Gläubiger könne das eine oder das andere (Bsp.: Reparatur einer mangelhaften Sache oder Neulieferung) vom Schuldner verlangen, dann stellt eine solche Regel Juristen vor erhebliche Probleme. Bindet z.B. eine einmal erklärte Wahl? Volker Wiese erklärt und erläutert die Hintergründe und zeigt Lösungen auf.
Alternativität spielt im Bürgerlichen Recht eine besondere Rolle. Im Gesetz findet sich die Wahlschuld (obligatio alternativa). Bekannt sind auch die Ersetzungsbefugnis (facultas alternativa) sowie die elektive Konkurrenz von Rechten, die zurückgeführt werden kann auf den gemeinrechtlichen »elektiven« oder »alternativen Klagenconcurs«. In welchem Verhältnis diese Rechtsfiguren zueinander stehen und welches ihre besonderen Kennzeichen sind, darüber herrscht verbreitet Streit. Zum Teil besteht große Unsicherheit im Umgang mit ihnen. Volker Wiese widmet sich der »Alternativität in Schuldverhältnissen« in seiner gesamten Breite. Er ordnet sie in ihren historischen und internationalen Kontext ein, leuchtet ihren dogmatischen Hintergrund aus, passt sie neu in das System der gesetzlichen Regelungen ein und klärt ihren prozessualen Zusammenhang auf.
Personen

Volker Wiese Geboren 1971; 2005 Promotion; 2012 Habilitation; 2014–15 Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Internationales Handels- und Wirtschaftsrecht, Rechtsvergleichung und Zivilverfahrensrecht an der EBS Universität Wiesbaden; seit 2015 Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, deutsches und internationales Zivilverfahrensrecht an der Universität Bayreuth.

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