Der Ausschluss aus der GmbH 978-3-16-156151-1 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Jan Thiessen

Der Ausschluss aus der GmbH

als 'praktische Durchführung einer verbrecherischen Irrlehre' – eine Rechtsfortbildungsgeschichte

2019. Ca. 200 Seiten.
erscheint im März

Beiträge zur Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts

65,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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ISBN 978-3-16-156151-1
DOI 10.1628/978-3-16-156151-1
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Das deutsche GmbH-Gesetz kennt keinen Ausschluss aus wichtigem Grund. Gleichwohl hat das Reichsgericht im Jahre 1942 den Gesellschafterausschluss als allgemeines Prinzip anerkannt – zu Lasten eines jüdischen Gesellschafters. Jan Thiessen erzählt die Geschichte des Urteils und die seiner fragwürdigen Rezeption.
Das deutsche GmbH-Gesetz kennt keinen Ausschluss aus wichtigem Grund. Gleichwohl hat das Reichsgericht im Jahre 1942 den Gesellschafterausschluss als allgemeines Prinzip anerkannt – zu Lasten eines jüdischen Gesellschafters. Dieses Urteil gilt in der Rechtsliteratur bis heute als zitierwürdiges Präjudiz. Die vorliegende Studie tritt diesem Verständnis entgegen, indem sie die Geschichte des Urteils erzählt, dessen Vorgeschichte, die Geschichte seines Vordenkers und diejenige seiner Richter – und die Geschichte des ausgeschlossenen Gesellschafters. Die Studie versteht sich als methodologischer Beitrag zur historischen Kontextualisierung von Gerichtsentscheidungen.
Personen

Jan Thiessen ist Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Juristische Zeitgeschichte und Wirtschaftsrechtsgeschichte, Humboldt-Universität zu Berlin.

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