Die Eigenständigkeit des Sozialen 978-3-16-158912-6 - Mohr Siebeck
Philosophie

Simon Lohse

Die Eigenständigkeit des Sozialen

Zur ontologischen Kritik des Individualismus

2019. XI, 254 Seiten.
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fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-158912-6
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In den Sozialwissenschaften und in der Philosophie der Sozialwissenschaften wird häufig behauptet oder bestritten, dass bestimmte Tatbestände oder Strukturen der sozialen Welt in gewisser Weise „autonom“ oder „eigenständig“ sind. Welche Argumente sollen eine solche Eigenständigkeit sozialer Phänomene begründen? Simon Lohse diskutiert diese Frage und deren Diskussionszusammenhang aus wissenschaftsphilosophischer Perspektive.
Welche Argumente sollen eine »Eigenständigkeit« sozialer Phänomene begründen? Simon Lohse widmet sich dieser Frage aus wissenschaftsphilosophischer Perspektive. Unter kritischen Gesichtspunkten diskutiert er die wichtigsten ontologischen Argumente, die innerhalb der Sozialwissenschaften gegen die Position des Methodologischen Individualismus vorgebracht werden, zum Beispiel emergentistische Argumente und Argumente, die von einer Verwobenheit von individuellen Akteuren und Umwelt ausgehen. Das Buch soll zu einem besseren Verständnis eines Kernproblems der Sozialwissenschaften innerhalb der Wissenschaftsphilosophie beitragen und auch einen klärenden Beitrag zur theoretischen Diskussion in den Sozialwissenschaften selbst leisten.
Personen

Simon Lohse Geboren 1980; Studium der Philosophie, Politikwissenschaft, Soziologie und der Erziehungswissenschaften; 2008 Diplom-Pädagoge; 2010 Magister Artium; seit 2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Leibniz Universität Hannover (LUH); 2013 Gastaufenthalt am Centre for Philosophy of Natural and Social Science der London School of Economics and Political Science; 2018 Promotion in Wissenschaftsphilosophie.

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