Rechtswissenschaft
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ISBN 978-3-16-161152-0
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Die notwendigen Erzeugungskapazitäten für die Versorgungssicherheit mit Strom sollen sich über den Strommarkt refinanzieren. Ermöglicht die freie Preisbildung als Steuerungsinstrument rechtlich und tatsächlich eine effiziente, kostengünstige und damit auch verbraucherfreundliche Versorgung der Allgemeinheit mit Elektrizität?
Der freien Preisbildung kommt im Strommarkt eine Schlüsselrolle zu: Die für eine sichere Stromversorgung notwendigen Erzeugungskapazitäten sollen sich über den Markt refinanzieren. Inwieweit ist eine freie Preisbildung im Strommarkt angesichts regulatorischer Eingriffe in den Strommarkt, der kartellrechtlichen Missbrauchsaufsicht und der REMIT-VO überhaupt möglich? Kim Sylvia Ellenrieder kommt zu dem Ergebnis, dass die freie Preisbildung auf den Stromgroßhandelsmärkten grundsätzlich funktioniert. Ihre Wirkung als Steuerungsinstrument kann sie jedoch aufgrund von Eingriffen in den Strommarkt (z.B. EEG, Atom- und Kohleausstieg) nicht voll entfalten. Der mit der freien Preisbildung verfolgte Zweck einer möglichst sicheren, effizienten, kostengünstigen und damit auch verbraucherfreundlichen Versorgung der Allgemeinheit mit Elektrizität wird derzeit verfehlt.
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Kim Sylvia Ellenrieder Keine aktuellen Daten verfügbar.

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