Die Zusicherung nach Art. 36 EuInsVO 978-3-16-158310-0 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Lukas Schmidt

Die Zusicherung nach Art. 36 EuInsVO

Zugleich ein Beitrag zur Bewältigung grenzüberschreitender Konzerninsolvenzen

84,00 €
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Leinen
ISBN 978-3-16-158310-0
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Eine wesentliche Neuerung der reformierten Europäischen Insolvenzverordnung ist die Einführung der Zusicherung. Diese zielt in Anlehnung an eine im englischen Recht für komplexe grenzüberschreitende Konzerninsolvenzen entwickelte Praxis auf die Vermeidung der Eröffnung von Sekundärinsolvenzverfahren ab. Unter der Prämisse, das viel kritisierte und zum Teil abgelehnte Instrument möglichst operabel zu machen, setzt sich Lukas Schmidt umfassend mit dem Regelungskomplex der Zusicherung auseinander.
Das grenzüberschreitende Insolvenzrecht hat stark an theoretischer und praktischer Bedeutung gewonnen. Dies äußert sich nicht zuletzt durch harmonisierende Sekundärrechtsakte der Europäischen Union, insbesondere in Gestalt der Europäischen Insolvenzverordnung und ihrer Neufassung. Eine wesentliche Neuerung ist die Einführung der »Zusicherung« nach Art. 36 EuInsVO. In Anlehnung an eine im englischen Recht für komplexe grenzüberschreitende Konzerninsolvenzen entwickelte Praxis dient die Zusicherung des Hauptinsolvenzverwalters, die betreffenden Gläubiger innerhalb des Hauptinsolvenzverfahrens so zu behandeln, als ob ein Sekundärinsolvenzverfahren eröffnet worden wäre, der Vermeidung der Eröffnung von Sekundärinsolvenzverfahren. Unter der Prämisse, das viel kritisierte und zum Teil abgelehnte Instrument möglichst operabel zu machen, setzt sich Lukas Schmidt umfassend mit dem Regelungskomplex der Zusicherung auseinander.
Personen

Lukas Schmidt Geboren 1990; Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Mainz; Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Zivilverfahrensrecht und Internationales Privatrecht an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht Wiesbaden; 2019 Promotion; zurzeit Rechtsreferendar am Landgericht Wiesbaden.

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