Gesammelte Schriften in deutscher Sprache 978-3-16-149223-5 - Mohr Siebeck
Wirtschaftswissenschaft

Friedrich A. von Hayek

Gesammelte Schriften in deutscher Sprache

Abt. A Band 3: Entnationalisierung des Geldes. Schriften zur Währungspolitik und Währungsordnung
Hrsg. v. Alfred Bosch, Reinhold Veit u. Verena Veit-Bachmann

2011. VIII, 271 Seiten.
74,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Leinen
ISBN 978-3-16-149223-5
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Die Abhandlung, die diesem Band den Titel gab, erregte schon bei ihrem ersten Erscheinen beträchtliches Aufsehen. F. A. von Hayek entwickelt die These, daß aus politischen wie ökonomischen Gründen eine sich beschleunigende Inflation unausweichlich ist, wenn dem Staat nicht das Monopol der Geldausgabe entzogen wird. Der Band enthält vier weitere Abhandlungen, von denen sich die ersten drei mit der Goldwährung und die vierte mit dem Plan einer Warenreservewährung befassen.
Bei der Abhandlung, die diesem Band seinen Namen gab, handelt es sich um die stark erweiterte Fassung einer Arbeit, die schon bei ihrem ersten Erscheinen in englischer Sprache beträchtliches Aufsehen erregte. F. A. von Hayek entwickelt die These, daß aus politischen wie ökonomischen Gründen eine sich beschleunigende Inflation unausweichlich ist, wenn dem Staat nicht das Monopol der Geldausgabe entzogen wird. Dieser Band enthält weitere währungstheoretische und -politische Abhandlungen Hayeks aus der Zeit von 1932 bis 1976. Die ersten drei Abhandlungen befassen sich mit der Goldwährung und den Gründen, die zu ihrer Zerstörung geführt haben. Im 4. Beitrag behandelt Hayek den Plan einer Warenreservewährung oder Warenwährung, die von ihren Autoren ursprünglich als nationales System gedacht war. Es wurde jedoch später auch als internationales Währungssystem konzipiert, von dem Hayek glaubte, es könne die Mängel der Goldwährung vermeiden, jedoch ihre Vorzüge als ein automatisch arbeitendes und die Stabilität des Geldwerts gewährleistendes System bewahren. Im Zentrum des 5. Beitrags der Entnationalisierung des Geldes steht die Idee des wettbewerblichen Geldangebots privatautonomer Institutionen, die in jedem Land das Recht zur Geldschaffung haben. Hayek glaubt, daß man mit diesem System die ständige mißbräuchliche Nutzung des staatlichen Geldmonopols beenden
Personen

Friedrich A. von Hayek (1899–1992) 1918–23 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Wien; 1921 Dr. jur.; 1923 Dr. rer. pol.; 1929 Privatdozent an der Universität Wien; 1931–50 Tooke Professor of Economic Science and Statistics, London School of Economics; 1950–62 Professor of Social and Moral Science, University of Chicago; 1962–68 Professor für Volkswirtschaftslehre, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau.

Alfred Bosch Geboren 1926; Diplom-Volkswirt, Dr. rer. pol.; 1954–1992 Wissenschaftler und, mit Dr. Reinhold Veit, Geschäftsführer im Walter Eucken Institut.

Reinhold Veit 1925–2007; Diplom-Volkswirt, Dr. rer. pol.; 1954–1992 Wissenschaftler und Geschäftsführer im Walter Eucken Institut

Verena Veit-Bachmann Geboren 1932, Dr. oec.publ.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: ORDO — 66 (2015), S. 370–372 (Helge Hannaske)