Das Hamburger Jahrbuch versteht sich seit seiner Gründung als Diskussionsforum für die Wissenschaft und die politische und wirtschaftliche Praxis.
»Mit diesem Bande, dem Fünfundvierzigsten seit dem Erscheinen des
Hamburger Jahrbuchs für Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik im Jahr 1956, muß das Jahrbuch eingestellt werden. Trotz aller sachlichen Erfolge und bei aller Treue des Abonnentenkreises sieht sich das HWWA aufgrund jüngerer Entwicklungen leider nicht mehr in der Lage, weiterhin eigene Ressource beizusteuern.«
Die Herausgeber im Vorwort.Inhaltsübersicht:
Ullrich Heilemann und
Hermann Rappen: 'Aufbau Ost'. Zwischenbilanz und Perspektiven -
Marco Lehmann-Waffenschmidt: Zehn Jahre deutsche Wiedervereinigung. Nur ein makroökonomisches Problem? Zehn Thesen zum deutsch-deutschen Wiedervereinigungsprozeß aus mikroökonomischer Sicht -
Wolfgang Maennig: Zur politischen Ökonomie der Hauptstadtwahl -
Hans-Georg Petersen: Polit-ökonomische Hinderungsgründe für eine durchgreifende Steuer- und Sozialreform -
Daniel Besendorfer,
Holger Bonin und
Bernd Raffelhüschen: Reformbedarf der sozialen Alterssicherung bei alternativen demographischen Prognosen -
Dieter Cassel: Ordnungspolitische Gestaltung des Gesundheitswesens in der Sozialen Marktwirtschaft -
Dorothea Alewell und
Martin Nell: Die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall als gesetzliche Sozialleistung. Umverteilung in der Mittelschicht -
Norbert Berthold und
Eric Thode: Notwendiges Übel im Kampf gegen Armut? -
Peter Oberender und
Claudius Christl: Race to the Bottom. Eine unvermeidliche Folge der Liberalisierung? -
Werner Schönig und
Jürgen Zerche: Perspektiven kommunaler Wirtschafts- und Sozialpolitik. Illustration grundsätzlicher Aspekte am Beispiel Kölns -
Ansgar Belke und
Wim Kösters: Beschäftigungseffekte der EU-Osterweiterung. Zur Bedeutung von arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Institutionen -
Wolf Schäfer: Außenhandel, Verschuldung und Wechselkurspegs der MOEL -
John T. Addison,
Claus Schnabel und
Joachim Wagner: Die mitbestimmungsfreie Zone aus ökonomischer Sicht -
Norbert Eickhof und
Henning Never: Rundfunkfreiheit ohne traditionellen Anstaltsschutz? Anmerkungen zur deutschen Rundfunkordnung aus ökonomischer Sicht -
Hartmut Berg und
Armin Rott: Eintritts- und Mobilitätsbarrieren im deutschen Fernsehmarkt: Das Beispiel tm3