Strafschadensersatz im internationalen Rechtsverkehr 978-3-16-155868-9 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Marc Lendermann

Strafschadensersatz im internationalen Rechtsverkehr

Die Behandlung ausländischer punitive damages im deutsch-französischen Rechtsvergleich

2019. XXII, 337 Seiten.
erscheint im Juli

Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht 423

69,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-155868-9
in Vorbereitung
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Strafschadensersatz, wie z.B. punitive damages im US-amerikanischen Recht, wirft einige Fragen auf, wenn europäische Gerichte mit diesem ausländischen Rechtsinstitut befasst sind. Ein Rechtsvergleich zwischen Deutschland und Frankreich zeigt Lösungen, die für das jeweils andere Land als Inspiration dienen können.
Wenngleich die Rechtsordnungen kontinentaleuropäischer Länder keinen Strafschadensersatz kennen, können ihre Gerichte im Rahmen des internationalen Privat- und Zivilverfahrensrechts mit diesem ausländischen Rechtsinstitut befasst sein. Wie beispielsweise haben Gerichte zu entscheiden, wenn die Vollstreckung eines amerikanischen Urteils über punitive damages beantragt wird? Ausgehend von der abweichenden Rechtsprechung in Deutschland und Frankreich untersucht Marc Lendermann die unterschiedliche Auslegung des ordre public aus rechtsvergleichender Perspektive. Im Ergebnis plädiert er für eine Gleichbehandlung ausländischen Strafschadensersatzes in beiden Ländern. Er zeigt auf, dass in Frankreich und Deutschland Lösungen für unterschiedliche Rechtsfragen betreffend den Umgang mit ausländischem Strafschadensersatz gefunden wurden, die für Gesetzgeber und Gerichte des jeweils anderen Landes als Orientierung dienen können.
Personen

Marc Lendermann Studium der Rechtswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Université Paris II – Panthéon Assas (Licence en droit, Maîtrise en droit); nach der ersten juristischen Staatsprüfung wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Potsdam und Rechtsreferendariat am Kammergericht Berlin; seit 2013 Tätigkeit als Referent in obersten Bundesbehörden; 2017 Promotion durch die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und die Université Paris 1 – Panthéon-Sorbonne.
https://orcid.org/0000-0002-1217-1793

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