Verfassungsgerichtsbarkeit in der Bonner Republik 978-3-16-155772-9 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Verfassungsgerichtsbarkeit in der Bonner Republik

Aspekte einer Geschichte des Bundesverfassungsgerichts
Hrsg. v. Florian Meinel

2019. VIII, 462 Seiten.

Recht - Wissenschaft - Theorie 16

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fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-155772-9
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»Das Grundgesetz gilt nunmehr praktisch so, wie das Bundesverfassungsgericht es auslegt«, bemerkte Rudolf Smend 1962. Die Einsetzung eines Gerichts zum Hüter der Verfassung gilt vielen als wichtigste verfassungsrechtliche Errungenschaft der Bundesrepublik im Vergleich zu Weimar. Aber wie wurde das Karlsruher Gericht zu dem, was es ist? Wie hat es sich verändert?
Die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts ist eine bedeutende Quelle der Zeitgeschichte der Bundesrepublik, denn seit der Nachkriegszeit sind politisch-soziale Konflikte in Deutschland nahezu stets auch Verfassungsfragen gewesen. Dieser im internationalen Vergleich wohl einmalige Grad der Verrechtlichung des Sozialen und Politischen lässt sich aber nicht losgelöst von der Entstehung und Entwicklung der Institution Bundesverfassungsgericht verstehen. Die Beiträge des Bandes behandeln die methodischen Probleme und wichtigsten Fragestellungen der Geschichte des Bundesverfassungsgerichts, rekonstruieren Phasen und Zäsuren seiner frühen Rechtsprechung und die Herausbildung seines Entscheidungsverfahrens, fragen nach der Interaktion von Gericht und politischem Prozess und werfen exemplarisch einige Schlaglichter auf wegweisende Entscheidungen. Viele Beiträge greifen dabei erstmals auf bislang unerschlossene Gerichtsakten zurück.
Personen

Florian Meinel Geboren 1981; Studium der Rechtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin; 2006 und 2012 Juristische Staatsexamina; 2010 Promotion; 2018 Habilitation; seit dem WS 2018/2019 Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der JuristischenFakultät derJulius-Maximilians-Universität Würzburg.

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