Was bedeutet Souveränität? 978-3-16-149203-7 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Ulrich Haltern

Was bedeutet Souveränität?

2007. XII, 136 Seiten.
44,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-149203-7
lieferbar
Ulrich Haltern begründet, warum der Begriff der Souveränität auch heute noch unsere Vorstellungen des Rechts, des Politischen und unserer selbst intensiv prägt. Souveränität ist die Schnittstelle von Recht und Gewalt und vermag daher Aufschluss über aktuelle Ereignisse in der Welt zu geben.
Der Begriff der Souveränität scheint heute viel von seiner Plausibilität für das Denken von staatlicher und überstaatlicher Gemeinschaft eingebüßt zu haben. Ulrich Haltern zeigt jedoch anhand einer genealogischen Untersuchung, dass Souveränität nach wie vor unsere Vorstellungen des Rechts und des Politischen intensiv prägt; sie ist eine Schnittstelle von Recht und Gewalt. Dadurch wird Souveränität zum Schlüsselbegriff in der Beschreibung der Welt des Rechts, der Politik und unserer selbst.
Der Autor geht zunächst der »völkerrechtlichen Erzählung vom Fortschritt« nach. Er untersucht die Entwicklung der katholischen und protestantischen Souveränität und geht dabei auf Fragen nach dem christlichen Erbe, dem Willen des Volkssouveräns, der Souveränität als metaphysisches Versprechen des Politischen und der Menschenwürde ein. Detailliert untersucht er darauf die Souveränität im (deutschen) Völkerrecht und die Souveränität im Europarecht.
Personen

Ulrich Haltern Geboren 1967; Direktor des Instituts für Öffentliches Recht, Abt. 1: Europa- und Völkerrecht an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Süddeutsche Zeitung – F — 17. August 2007 (Otto Depenheuer)
In: Das Historisch-Politische Buch — 2007, 176 (Daniel Hildebrand)
In: Portal für Politikwiss. pw-portal.de — www.zpol.com (25.02/2008)
In: Revue Hellenique des Droits de l'homme — 37 (2008), 345
In: Süddeutsche Zeitung – F — 17. August 2007 (Otto Depenheuer)
In: Neue politische Literatur — 2008, 285–286 (Steven Schäller)
In: Behemoth — 2008, 93–94 (Wolfgang Fach)
In: Redescriptions — 2009, 285–289 (Philipp Erbentraut)
In: Juristenzeitung — 2007, 628 (Chr. Schönberger)