Für Publizierende

Informationen für Autorinnen und Autoren

Herzlich willkommen! Wir freuen uns über Ihr Interesse an einer Veröffentlichung bei Mohr Siebeck.

Ob Sie eine Monographie, Ihre Habilitationsschrift oder Ihre Dissertation publizieren möchten – als Autorin oder Autor werden Sie bei uns auf dem Weg von der Publikationsanfrage bis zum fertigen Buch persönlich betreut. Bei jedem Schritt stehen Ihnen kompetente Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der jeweils zuständigen Verlagsabteilung zur Seite und begleiten Sie bei der Veröffentlichung und Vermarktung Ihres Werkes.

Sind Sie Herausgeberin oder Herausgeber eines geplanten Tagungs- oder Sammelbandes? Mit der zuständigen Programmleitung können Sie über die Aufnahme in unser Verlagsprogramm sprechen.

Haben Sie eine Idee für eine künftige Publikation oder verfolgen Sie allein bzw. zusammen mit Fachkolleginnen und -kollegen ein anderes wissenschaftliches Projekt (Handbuch, Lehrbuch o.Ä.) und suchen den passenden Partner für Ihre Publikation? Sprechen Sie uns an.

Ebenso freuen wir uns über Publikationsanfragen für unsere Zeitschriften.

Auf den folgenden Seiten finden Sie einen ersten Überblick zu unseren Leistungen.

Bitte richten Sie Ihre Publikationsanfrage in digitaler Form an die zuständige Programmleitung. Soweit vorhanden, fügen Sie Ihrer Anfrage bitte Ihr vollständiges Manuskript als offene Text-Datei (z.B. Word) und im PDF-Format bei, eine Kurzbeschreibung und einen akademischen Lebenslauf.

Möchten Sie eine Qualifikationsarbeit (Habilitationsschrift, Dissertation) veröffentlichen, übersenden Sie uns bitte außerdem PDF-Dateien der Gutachten. Alle Dokumente werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

Checkliste Publikationsanfrage:
√  vollständiges Manuskript als offene Text-Datei und PDF
√  Kurzbeschreibung
√  akademischer Lebenslauf
√  bei Qualifikationsarbeiten: PDF-Dateien der Gutachten

Die Veröffentlichung von Qualifikationsarbeiten erfolgt – sofern inhaltlich passend – in einer dafür einschlägigen Schriftenreihe, um Ihrem Buch eine ideale Plattform zu bieten. Eine Liste unserer Schriftenreihen finden Sie hier. Ihr Manuskript wird in der Regel von der zuständigen Programmleitung sowie den Reihenherausgeberinnen und -herausgebern begutachtet. Die Voraussetzungen für eine Aufnahme und die Dauer der Begutachtung variieren je nach Schriftenreihe. Nähere Auskunft gibt Ihnen gerne die Programmleitung.

Nach Prüfung Ihrer Unterlagen erhalten Sie von der zuständigen Programmleitung eine erste Einschätzung über die Aufnahme in das Verlagsprogramm und allgemeine Informationen zum weiteren Ablauf – etwa zur Reihenzuordnung, zu den [Herstellungsverfahren] oder den eventuell anfallenden Kosten. Wird Ihr Manuskript – gegebenenfalls nach einer Prüfung durch unsere Reihenherausgeberinnen und -herausgeber – zur Veröffentlichung angenommen, erstellt das Lektorat für Sie ein Verlagsangebot.

Ist für Ihre Publikation ein Druckkostenzuschuss erforderlich, wird dieser unter Berücksichtigung der individuellen Parameter Ihres Manuskripts (Umfang, Ausstattung, Abbildungen, Fremdalphabete u.a.m.) kalkuliert. Gerne beraten wir Sie zu möglichen Förderanträgen und unterstützen Sie bei der Antragstellung, etwa durch Bereitstellung der erforderlichen Unterlagen.

Nachdem wir uns über das Verlagsangebot verständigt haben, kann der Verlagsvertrag geschlossen werden. Publizieren Sie Ihre Dissertation, so berechtigt Sie die Vorlage des unterzeichneten Vertrages bei Ihrer Fakultät/Universität nach den meisten Promotionsordnungen zum Führen des akademischen Titels.
Übrigens: Die Publikation als elektronische Fassung (eBook) ist für alle bei uns neu erscheinenden Monographien, Tagungs- und Sammelbände selbstverständlich inbegriffen.

Bei Mohr Siebeck verlegen wir Bücher in qualitativ hochwertigen Ausstattungsvarianten und in allen gängigen klassischen und digitalen Veröffentlichungsformen.

Bevor aus Ihrem Manuskript ein Buch werden kann, ist es inhaltlich, sprachlich und formal auf den endgültigen Stand zu bringen. Unsere Lektorate unterstützen Sie dabei, Ihr Manuskript aufzubereiten, so dass es im Hinblick auf die Formalia den Verlagsrichtlinien entspricht: Neben den allgemein gültigen Hinweisen zur formalen Gestaltung erstellen unsere Lektorate individuell zu Ihrem Manuskript Anmerkungen, die Sie bei der Überarbeitung leiten sollen. Darüber hinaus können Sie sich jederzeit persönlich mit Ihrem Lektorat und der Herstellungsabteilung in Verbindung setzen.

Als Herausgeberin oder Herausgeber eines Sammelbandes beachten Sie bitte die Hinweise für die Herausgabe von Sammelbänden:

⦁    [PDF] Richtlinien Sammelbände Jura
⦁    [PDF] Richtlinien Sammelbände Theologie

In den folgenden Produktionsschritten wird Ihr Manuskript in das Verlagslayout gebracht und schließlich gedruckt. Je nach Vereinbarung kann die satztechnische Aufbereitung Ihres Manuskriptes vom Verlag übernommen werden oder Sie erstellen das Layout – nach unseren Vorgaben – selbst.

(1)    Satz der Manuskriptdaten durch den Verlag:

Wenn Sie sich für diese Möglichkeit entscheiden, liefern Sie das Manuskript in einer offenen Version eines Textverarbeitungsprogrammes sowie einer mit den Textdaten identischen PDF-Datei. Für die Vorbereitung kann Ihnen eine Dokumentvorlage zur Verfügung gestellt werden, wenn Ihr Manuskript die dafür erforderlichen technischen Voraussetzungen erfüllt.
Nachdem Ihr finales Manuskript im Lektorat geprüft und freigegeben wurde, wird es an die Herstellung übergeben und gesetzt. Anschließend erhalten Sie den sog. Satzlauf zur Prüfung. Sie haben nun die Möglichkeit, Korrekturen, die durch den Satzprozess entstanden sind, anzumerken. Wenn die Änderungen keine Seitenverschiebungen mehr verursachen, können Sie etwaige Seitenquerverweise auflösen und die verlagsüblichen Register erstellen. Nach Abschluss der Satzarbeiten und nachdem Sie das „Imprimatur“ erteilt haben, dauert der finale Druckprozess in der Regel vier bis sechs Wochen.
Bei der Erstellung von Buchmanuskripten beachten Sie bitte folgende technische Hinweise:

⦁    [PDF] Technische Manuskriptvorbereitung für Satzerstellung durch den Verlag
⦁    [PDF] Hinweise zur Registererstellung.

(2)    Erstellung einer druckfertigen Vorlage durch Sie als Autorin oder Autor:

Das Anfertigen einer Druckvorlage ist nicht in allen Schriftenreihen und für alle Förderinstitutionen zugelassen – bitte sprechen Sie hier auf jeden Fall zunächst die Programmleitungen an.

Wenn Sie sich für diese Möglichkeit entscheiden, erstellen Sie selbst – anhand einer ausführlichen Anleitung – eine druckfertige Vorlage, welche Sie als PDF-Datei einreichen. Für die Vorbereitung kann Ihnen auch hier eine Dokumentvorlage zur Verfügung gestellt werden, wenn Ihr Manuskript die dafür erforderlichen technischen Voraussetzungen erfüllt.

Sie setzen in der Überarbeitungs- und Druckvorbereitungsphase nicht nur die formalen Anmerkungen des Lektorats um, sondern überführen Ihr Manuskript gleichzeitig in das Verlagslayout (Seiteneinrichtung, Abstände, Schriftgrößen, Kopfzeilen, Inhaltsverzeichnis etc.). Bei Fragen und Problemen steht Ihnen Ihre Herstellerin bzw. Ihr Hersteller zur Seite. Eine Korrektur von Druckfahnen gibt es in dieser Herstellungsart nicht; die von Ihnen übermittelte finale PDF-Datei wird nach Erteilung des „Imprimatur“ gedruckt.

Bei der Erstellung von Druckvorlagen beachten Sie bitte folgende technische Hinweise:

      Monographien im Standardformat

      Sammelbände im Standardformat

     Publikationen in der Reihe ORA

      Publikationen in der Reihe NöG

     Hinweise zur Registererstellung.

Gut zu wissen: Unabhängig von der Herstellungsart begleitet Sie ein erfahrenes Mitglied unseres Herstellungsteams während des gesamten Publikationsprozesses. Darüber hinaus arbeiten wir bevorzugt mit regionalen Dienstleistern zusammen. Alle unsere Titel werden in Deutschland gedruckt und gebunden.

Bitte richten Sie Ihre Publikationsanfrage in digitaler Form an die zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in den Redaktionen. Informationen zur Veröffentlichung in den Zeitschriften des Verlages und zur Vorbereitung des Manuskriptes sowie die Kontaktdaten zur Manuskripteinreichung finden Sie unter Werke > Zeitschriften bei der jeweiligen Zeitschrift unter dem Punkt „Manuskripte“.

Zu unserem Service für Sie als Autorin oder Autor, als Herausgeberin oder Herausgeber gehören selbstverständlich auch die Leistungen unserer Marketingabteilung. Um Ihrem Werk Sichtbarkeit zu verschaffen, sehen wir folgende Marketingaktivitäten vor:

  • Präsentation auf der Verlagshomepage (inklusive Werbeflyer, gemeinfreies Cover und Hinweise auf Rezensionen zu Ihrem Werk)
  • passgenaue Erstankündigung in unserem gedruckt und digital erscheinenden Mohr Kurier (Verzeichnis der Neuerscheinungen, erscheint dreimal jährlich)
  • Aufnahme in unseren Neuerscheinungs-Newsletter (E-Mail)
  • ggf. Präsentation auf Fachtagungen, auf denen der Verlag vertreten ist
  • ggf. Aufnahme in themenspezifische Sondernewsletter etc.

Mit Fragen zu Marketing und Vertrieb Ihres Werkes wenden Sie sich bitte an die zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in den Abteilungen.

Möchten Sie selbst bei Kolleginnen und Kollegen und in Ihrem beruflichen Netzwerk für Ihre Veröffentlichung werben?

  • Auf unserer Homepage (Detailseite zu Ihrem Titel) können Sie sich einen Flyer im PDF-Format herunterladen und mit dem „Teilen“-Button in den sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter) auf Ihre Neuerscheinung hinweisen.
  • Den PDF-Flyer können Sie zudem an die Pressestelle Ihrer Hochschule weiterleiten und um eine Pressemeldung an den Informationsdienst Wissenschaft (www.idw-online.de) bitten. Dies kann nicht vom Verlag übernommen werden, da der Informationsdienst keine Pressemitteilungen von Verlagen annimmt.
  • Sie haben weiterhin die Möglichkeit, auf Ihren Titel aufmerksam zu machen, indem Sie ihn auf Ihrer Publikationsliste nennen und in Ihrer E-Mail-Signatur, auf Ihrer Website oder in beruflichen Netzwerken (LinkedIn, Academia.edu) auf ihn verweisen – gerne auch mit dem direkten Link auf unsere Website.
  • Zudem können Sie Ihre Veröffentlichung auf Wikipedia bei passenden Artikeln als Literatur einpflegen.
  • Im Fall von eBooks und Zeitschriftenartikeln empfiehlt es sich, den DOI (Digital Object Identifier) in die Publikationsliste aufzunehmen. Damit führt der Literaturhinweis direkt zur Online-Version Ihres Artikels in der Mohr Siebeck eLibrary.
  • Sofern Sie in Kontakt zu potentiellen Rezensentinnen und Rezensenten stehen, bitten Sie diese, eine E-Mail an rezensionen@mohrsiebeck.com zu richten und unter Angabe des Rezensionsorgans ein Rezensionsexemplar anzufordern.

Als Autorin oder Autor eines selbständigen Werkes sowie als Herausgeberin oder Herausgeber erhalten Sie ab Vertragsunterzeichnung einen Rabatt auf unser gesamtes Buch- und Zeitschriftenprogramm. Dazu bestellen Sie bitte direkt beim Verlag; auf Bestellungen über eine Buchhandlung kann der Rabatt leider nicht gewährt werden.

Für rabattierte Bestellungen in unserem Online-Shop benötigen Sie einen Account, den Sie auf der Registrierungsseite anlegen können. Um den Rabatt durch unseren Kundenservice freischalten zu lassen, schreiben Sie bitte eine E-Mail an order@mohrsiebeck.com mit dem Hinweis, dass Sie Autorin oder Autor des Verlages sind. Nach Prüfung und Rückmeldung können Sie zu den besonderen Konditionen bestellen.

Bei Folgebestellungen mit dem gleichen Konto wird Ihr Rabatt automatisch abgezogen. Bitte beachten Sie, dass dieser Rabatt nicht im Warenkorb angezeigt wird, sondern erst auf der Bezahlseite („Zur Kasse“). Bei der Preisangabe erscheint hier der Zusatz „Preis mit abgezogenem Rabatt für Autorinnen und Autoren“.

Bestellungen zu den besonderen Konditionen für Autorinnen oder Autoren können Sie auch per Post, Fax oder E-Mail (an order@mohrsiebeck.com) an den Verlag richten.

Das Ergebnis Ihrer Forschungen soll einer möglichst breiten Öffentlichkeit kostenfrei zugänglich sein – dennoch wollen Sie die inhaltliche und bibliophile Qualität von Mohr Siebeck nicht missen und die einheitliche Zitierbarkeit Ihrer Forschung sicherstellen? Für Ihre Open-Access-Publikation bieten wir Ihnen deshalb eine hybride Lösung an, zugeschnitten auf Ihre Bedürfnisse und die Vorgaben Ihrer Institution: Ihr Werk erscheint sowohl als gedrucktes Buch in der üblichen Reihenausstattung als auch digital in Form einer frei zugänglichen PDF-Datei.

Dabei kann Ihr Werk entweder gleich bei Erscheinen der gedruckten Publikation oder zeitversetzt nach einer Sperrfrist (Embargofrist) von beispielsweise zwei Jahren in den Open Access gehen. Auch ein von Ihnen bereits früher in unserem Verlagsprogramm veröffentlichtes Werk kann grundsätzlich jederzeit in den Open Access gehen.

Der Publikationsprozess entspricht im Übrigen unabhängig von der gewählten Embargofrist weitgehend dem Ablauf bei einer klassischen Buchpublikation. Bei Erscheinen des gedruckten Werkes bzw. nach Ablauf der vereinbarten Embargofrist erhalten Sie von uns eine zur Nutzung im Open Access geeignete PDF-Version Ihres Werkes. Eine Übersicht über die bereits im Open Access befindlichen Titel finden Sie hier.

Kosten

Für Ihre Open-Access-Publikation berechnen wir eine Publikationsgebühr. Das gilt für aktuelle Titel ebenso wie für Werke, deren Erstveröffentlichung in unserem Verlagsprogramm schon etwas zurückliegt. Die Höhe der Publikationsgebühr ist von zahlreichen Faktoren abhängig und kann daher von Fall zu Fall erheblich divergieren. Ein individuelles Angebot erhalten Sie von der zuständigen Programmleitung.

Lizenzierung

Durch die Creative Commons Lizenz CC-BY-NC-ND 4.0 wird Ihre Publikation international zu eindeutigen Bedingungen nutzbar, ohne dass Ihre substantiellen Rechte als Urheberin oder Urheber verletzt werden (BY: Nennung der Urheberin oder des Urhebers; NC: Keine kommerzielle Verwendung; ND: Keine Abänderung des Inhalts, bspw. Übersetzung).

Für Fragen der Weiternutzung und Zweitverwertung von Open-Access-Titeln wenden Sie sich bitte an unsere Lizenzabteilung.

Sichtbarkeit, Indizierung und Marketing

Ihre Publikation im Open Access wird als speziell aufbereitete PDF-Datei auf der Mohr Siebeck eLibrary frei zugänglich gemacht und in relevanten Fachdatenbanken sowie bei Indexing-Diensten gelistet. Außerdem können Sie jederzeit selbst die PDF-Datei Ihres Werkes auf institutionellen oder fachspezifischen Repositorien einstellen.

Darüber hinaus profitiert Ihre Publikation von diesen Services:

  • Ihre Publikation ist weltweit einfach auffindbar, da sie in die wichtigsten internationalen Open-Access-Repositorien (OAPEN, JSTOR Open Access Books) eingestellt und in wichtigen Discovery Services (bspw. dem Directory of Open Access Books, DOAB) geführt wird. Dokumentiert ist damit auch, dass sie hohe, weltweit anerkannte Open-Access-Qualitätsstandards einhält.
  • Auf Nachfrage können wir Ihnen vierteljährliche Nutzungszahlen der oben genannten Repositorien zur Verfügung stellen.
  • Die Metadaten Ihrer Publikation werden an über 450 der führenden akademischen Bibliotheken weltweit gemeldet, darunter die British Library, die Staatsbibliothek zu Berlin, die Max Planck Digital Library und zahlreiche Universitätsbibliotheken in Deutschland, Europa und den Vereinigten Staaten.
  • Selbstverständlich behandeln wir Ihre Open-Access-Publikation auch in Marketing und Vertrieb nicht anders als unsere übrigen Publikationen. Sie findet ihren Weg in unsere Werbe- und Vertriebsprogramme sowie auf Tagungen und Konferenzen und wird auf unserer Website sowie – bei sofortigem Open Access – in unserem Mohr Kurier als Open-Access-Publikation gekennzeichnet.

Archivierung von Open Access-Titeln

Ihre Publikation wird mit Portico und CLOCKSS langzeitarchiviert, sodass die langfristige Verfügbarkeit gewährleistet ist.

Umfang und Dauer der Rechteübertragung

Im Verlagsvertrag bzw. mit der Annahme zur Veröffentlichung übertragen Sie dem Verlag Mohr Siebeck das ausschließliche Verlagsrecht. Bestandteil des Verlagsrechts ist das exklusive Recht, Ihr Werk bzw. Ihren Beitrag zu vervielfältigen und zu verbreiten sowie öffentlich zugänglich zu machen.

Für Monographien sowie Bearbeitungen in Kommentaren, Lexika, Hand- und Lehrbüchern (z.B. utb-Bände und das HTLS) sowie ähnlichen Werken gilt: Ohne Erlaubnis des Verlags ist eine Vervielfältigung oder Verbreitung in gedruckter oder elektronischer Form nicht gestattet, wenn nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Bitte wenden Sie sich an unsere Ansprechpartnerin in der Abteilung für Rechte und Lizenzen.

Autorinnen und Autoren von Beiträgen in einer Zeitschrift oder in einem Sammelband behalten das Recht, den digitalen Sonderdruck des eigenen Beitrags zum privaten Gebrauch zu vervielfältigen und zu verbreiten (z.B. per E-Mail), jedoch nicht öffentlich zugänglich zu machen (z.B. im Internet, Intranet oder auf einem Repositorium).

Bei Beiträgen in Zeitschriften entfällt die Exklusivität 12 Monate nach Erscheinen, bei Beiträgen in Sammelbänden und Festschriften nach 24 Monaten. Dementsprechend können Sie als Autorin bzw. Autor dann (a) den Beitrag anderweitig vervielfältigen und in gedruckter Form verbreiten; (b) einem anderen Verlag eine einfache Abdruckgenehmigung erteilen; (c) die Daten des eigenen Beitrags in der Druckfassung öffentlich zugänglich machen, sofern dies nicht kommerziellen Zwecken dient. In allen Fällen muss vollständig auf die bei Mohr Siebeck erschienene Version und, soweit vorhanden, den DOI referenziert werden (letzteres gilt nicht für Sammelbände und Festschriften).

Abdruckgenehmigungen

Um eine Abdruckgenehmigung zu beantragen, füllen Sie bitte dieses Formular aus. Bitte beachten Sie, dass wir Abdruckgenehmigungen nicht mündlich erteilen und dass nur schriftliche Anfragen bearbeitet werden können. Da die Bearbeitung bis zu sechs Wochen dauern kann, reichen Sie Ihre Anfrage bitte rechtzeitig ein.

Bei einem Wiederabdruck von Ausschnitten mit weniger als 400 Wörtern ist keine Genehmigung erforderlich. Nichtsdestotrotz muss der Text mit einer vollständigen Quellenangabe versehen werden.

Was ist die ORCID?

Eine ORCID (Open Researcher and Contributor ID) ist ein eindeutiger Identifikator für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Seit 2012 wird sie von der gemeinnützigen und unabhängigen Open Researcher Contributor Identification Initiative angeboten. Mit diesem offenen und global vernetzten Dienst können ein Werk und seine Autorin bzw. sein Autor eindeutig verknüpft werden.

In Deutschland wird das Projekt seit 2016 durch die DFG gefördert (www.orcid-de.org), viele Forschungseinrichtungen implementieren diese Kennung ebenfalls.

Die ORCID ergänzt die Identifizierungsnummern ISBN, ISSN und DOI, die als eindeutige Kennziffern von Büchern, Zeitschriften und Zeitschriftenartikeln bereits etabliert sind.

Welchen Nutzen haben Sie bei Verwendung einer ORCID?

Namensgleichheit, Namensänderungen und ähnliche Schreibweisen können zu Verwechslungen oder zur Nicht-Identifikation von Autorin bzw. Autor und Werk führen. Mit einem eindeutigen Identifikator werden Ihre Veröffentlichungen verlags- und plattformübergreifend Ihrer Person zugeordnet. Auch Bibliotheken und Datenbanken arbeiten mit diesen eindeutigen Kennziffern.

Gut zu wissen: Im deutschsprachigen Raum werden die ORCIDs in GND-Nummern (Gemeinsame Normdatei) übersetzt. So können Ihre bei uns veröffentlichten Werke in allen Bibliothekskatalogen eindeutig Ihrer Person zugeordnet werden.

Was macht Mohr Siebeck mit Ihrer ORCID-Nummer?

Wir nutzen die digitale Kennung in unseren eigenen Systemen, um Autorinnen und Autoren eindeutig zu identifizieren und die Werke entsprechend zuzuordnen. Außerdem werden die ORCID-Nummern als Teil der Metadaten an alle Metadatenverwaltungen (Crossref, Verbundkataloge, Discovery Services etc.) weitergegeben, die über die ORCID-Nummer auch verlagsübergreifend Autorinnen und Autoren eindeutig identifizieren und Werke zuordnen können.

Worum bitten wir Sie?

Nur Sie als Autorin oder Autor können entscheiden, ob Sie einen ORCID-Account anlegen möchten und welche Informationen Sie dort hinterlegen. Die Registrierung auf www.orcid.org ist für Sie selbstverständlich kostenfrei. Wir bitten Sie, bei Interesse einen solchen Account anzulegen (www.orcid.org/register) und uns Ihre ORCID mitzuteilen (E-Mail an rieg@mohrsiebeck.com).

Wenn Sie möchten, nutzen Sie die Gelegenheit, um uns über Ihre gegebenenfalls seit dem letzten Kontakt geänderte Privat- und Dienstanschrift auf dem Laufenden zu halten.

Was ist die VG Wort?

Die VG Wort (Verwertungsgesellschaft Wort) ist ein Zusammenschluss von Autorinnen und Autoren sowie Verlagen; sie vertritt mithin deren gemeinsame Interessen. Eine ihrer Aufgaben als Verwertungsgesellschaft ist es, Vergütungsansprüche der Wahrnehmungsberechtigten und Mitglieder treuhänderisch gegenüber Dritten geltend zu machen. Dazu erhebt sie Abgaben bei Bibliotheken und bei Herstellern von Kopiergeräten und Speichermedien. Im Juli eines jeden Jahres werden die Einnahmen ausgeschüttet, jeweils rückwirkend für das vergangene Jahr.

Ihr Wahrnehmungsvertrag mit der VG Wort

Um an den Ausschüttungen beteiligt zu werden, müssen Sie als Autorin oder Autor einen sog. Wahrnehmungsvertrag mit der VG Wort abschließen. Nach Abschluss des Wahrnehmungsvertrages können Sie Ihre Publikation(en) im Portal der VG Wort (T.O.M. – Texte Online Melden) für die nächste Ausschüttung anmelden. Hierfür gelten bestimmte Meldefristen, die Sie auf der Homepage der VG Wort finden. Es empfiehlt sich, die Meldung bald nach Erscheinen Ihres Werkes vorzunehmen.
Gute zu wissen: Meldefähig sind alle in einem Kalenderjahr erschienenen Publikationen, auch wenn sie erst in den letzten Tagen des Jahres erschienen sind.

Die Beteiligung des Verlages an den Ausschüttungen der VG Wort

An den Ausschüttungen der VG Wort werden nach der Konzeption der Verwertungsgesellschaft als gemeinsamem Interessenvertretung neben den Autorinnen und Autoren auch die Verlage beteiligt. Für wissenschaftliche Publikationen ist ein Verteilungsschlüssel vorgesehen, der die Ausschüttungen zwischen Urheberinnen und Urhebern zu 2/3 einerseits und Verlagen zu 1/3 andererseits aufteilt.

Die Vergütung für elektronische Publikationen (E-Books)

Für elektronische Publikationen gibt es zwei Wege, wie Sie als Urheberin oder Urheber von den Ausschüttungen profitieren können:

Die VG Wort hat zum einen das METIS-Verfahren eingeführt, das die Nutzung eines Werkes anhand bestimmter Zählmarken in den verlagseigenen elektronischen Bibliotheken misst. Für dieses Verfahren ist eine gesonderte Anmeldung der Publikation erforderlich. Voraussetzung für das METIS-Verfahren ist, dass der Verlag die Zählmarkenfunktion technisch in seine eLibrary implementiert hat. Derzeit steht Ihnen diese Option für bei uns erscheinende Werke noch nicht zur Verfügung.

Alternativ haben Sie allerdings die Möglichkeit, Ihre elektronische Publikation für die sog. Sonderausschüttung anzumelden. Informationen dazu erhalten Sie im Meldeportal der VG Wort.