"Erinnerungskultur" im Zeichen der DSGVO

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Recht auf Vergessenwerden: zwei Fälle vor dem BGH


Am 27. Juli meldet heise online, dass der Bundesgerichtshof in zwei Fällen über den Anspruch von Google-Nutzern, bestimmte Artikel über sie aus den Trefferlisten zu nehmen, entschieden hat. Den Antrag auf Revision eines früheren Geschäftsführers wies er ab, im Fall zweier Geschäftsleute reichte er zwei Fragen zur Vorabentscheidung an den Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) weiter.

Das "Recht auf Vergessenwerden" ist Schlagwort für das Interesse Betroffener, unvorteilhafte Informationen aus der Öffentlichkeit des Internets zurückzuholen oder zumindest vor der Mehrheit der Internetnutzer verborgen zu halten. Carina Becker untersucht die zivilrechtliche Durchsetzbarkeit eines solchen Begehrens mittels datenschutz- und äußerungsrechtlicher Anspruchsgrundlagen.

Carina Becker
Das Recht auf Vergessenwerden
2019. XV, 250 Seiten.
Schriften zum Medienrecht und Kommunikationsrecht 4
fadengeheftete Broschur 59,00 €

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