Friedenspreis des Deutschen Buchhandels für Amartya Sen

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels für Amartya Sen

Der Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels wählt den indischen Wirtschaftswissenschaftler, Philosophen und Nobelpreisträger zum diesjährigen Träger des Friedenspreises.


Wie das Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel am 17. Juni berichtet, wird mit Amartya Sen ein Philosoph geehrt, der sich seit Jahrzehnten mit Fragen der globalen Gerechtigkeit und der Bekämpfung sozialer Ungleichheit in Bezug auf Bildung und Gesundheit befasst.

Der ,Human Development Index', der ,Capabilities Approach‘ und ,Missing Women‘ sind drei von ihm früh formulierte Konzepte, die bis heute relevante Aussagen über menschenwürdige Lebensbedingungen zulassen.

Die Preisverleihung findet am 18. Oktober während der Buchmesse in der Frankfurter Paulskirche statt.

In dem schon 2005 bei Mohr Siebeck erschienenen Aufsatzband Wirtschaftsethik der Globalisierung findet sich der Beitrag von Jesús Conill: Ethische Grundlagen des Ansatzes der Fähigkeiten von Amartya Sen.

Außerdem ein Beitrag mit einem ganz aktuellen Bezug: Georg Marckmann und Matthis Synofzik: Der Zugang zu unentbehrlichen Arzneimitteln als Problem der globalen Gerechtigkeit.

Wirtschaftsethik der Globalisierung
Hrsg. v. Karl Homann, Peter Koslowski u. Christoph Lütge
2005. VII, 402 Seiten.
fadengeheftete Broschur
94,00 €

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