Zum "Offenen Brief zur Berücksichtigung von Frauen in der Rechtswissenschaft"

Zum "Offenen Brief zur Berücksichtigung von Frauen in der Rechtswissenschaft"

Stellungnahme des Verlages und der für die Herausgabe des JöR Verantwortlichen


Am 15. Juli 2020 wurde auf dem JuWissBlog ein "Offener Brief zur Berücksichtigung von Frauen in der Rechtswissenschaft" publiziert, der sich mit der mangelnden Sichtbarkeit von Wissenschaftlerinnen im Öffentlichen Recht auseinandersetzt und insbesondere Kritik am diesjährigen "Jahrbuch des öffentlichen Rechts der Gegenwart" (JöR) formuliert.

Der Verlag und die für die Herausgabe des "Jahrbuchs des öffentlichen Rechts der Gegenwart" Verantwortlichen nehmen die Kritik zur Kenntnis, die in einem "Offenen Brief zur Berücksichtigung von Frauen in der Rechtswissenschaft" daran geäußert worden ist, dass im jüngsten Band des Jahrbuchs kein Beitrag einer Autorin enthalten ist.

Dieser Kritik ist uneingeschränkt zuzustimmen und wir teilen das in dem Brief artikulierte Anliegen. Die seit 2015 für die Herausgabe Verantwortlichen sind gerade an der Gewinnung von Beiträgen von Wissenschaftlerinnen besonders interessiert und haben sich in der Zeit ihrer Tätigkeit aktiv darum bemüht, solche Beiträge für die Schwerpunktthemen und Debatten einzuwerben. Am Ende gelingt es leider nicht immer, alle Angefragten für einen Beitrag zu gewinnen. Gleichermaßen würden wir uns über initiative Einreichungen von Autorinnen freuen.

Um so künftig den Anteil von Beiträgen von Wissenschaftlerinnen wieder zu erhöhen, würden wir eine konstruktive Diskussion von Lösungsvorschlägen begrüßen und laden die Initiator*innen zu einem Gedankenaustausch darüber ein.

 

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