Theology

Benjamin E. Reynolds

Apocalypticism in the Gospel of John's Written Revelation of Heavenly Things

Section: Articles
Early Christianity (EC)

Volume 4 () / Issue 1, pp. 64-95 (32)
Published 12.01.2021

22,40 € including VAT
article PDF
DOI: 10.1628/186870313X13624783729083
Das Johannesevangelium wurde und wird zumeist als nicht-apokalyptisch angesehen. Wenn man das primäre Anliegen apokalyptischer Literatur allerdings in der Offenbarung himmlischer Dinge sieht, dann lässt Johannes verblüffende Ähnlichkeiten mit jüdischen Apokalypsen erkennen, etwa die Himmelsöffnung, die Offenbarung himmlischer Dinge, den Menschensohn und die Bedeutung niedergeschriebener Offenbarung. Apokalyptische Offenbarung bestimmt ihr Verhältnis zum Gesetz des Alten Testaments in bestimmter Weise, und das vierte Evangelium scheint – ebenso wie die jüdischen Apokalypsen – Gesetz und Propheten so zu interpretieren, dass es an deren wirkliche Bedeutung anknüpft und diese auslegt. Für das Johannesevangelium sind Gesetz und Propheten in der apokalyptischen Offenbarung Jesu, des Messias und Sohnes Gottes, erfüllt und ausgelegt.
Authors/Editors

Benjamin E. Reynolds Born 1977; 1999 BA Westmont College; 2003 MDiv; 2005 ThM Gordon-Conwell Theological Seminary; 2007 PhD University of Aberdeen; currently Associate Professor of New Testament, Tyndale University College, Toronto, ON, Canada.