Asche zu Asche, Staub zu Staub – Wortlaut, möglicher Wortsinn und Sprachspielabhängigkeit von Bedeutung - 10.1628/002268816X14619159919741 - Mohr Siebeck
Law

Christian Becker, Jule Martenson

Asche zu Asche, Staub zu Staub – Wortlaut, möglicher Wortsinn und Sprachspielabhängigkeit von Bedeutung

Section: Essays
JuristenZeitung (JZ)

Volume 71 () / Issue 15-16, pp. 779-786 (8)

9,60 € including VAT
article PDF
Juristen sprechen wie selbstverständlich vom »Wortlaut« des Gesetzes bzw. seinem »möglichen Wortsinn« als Grenze der Auslegung, obwohl es aus sprachphilosophischer Sicht erhebliche Zweifel an dem Konzept einer dem Text selbst zu entnehmenden Grenze seiner Bedeutungen gibt. Der Beitrag formuliert ein Konzept der Wortlautgrenze, das einerseits diesen Zweifeln und andererseits der besonderen Rolle der Gesetzesbindung im Strafrecht (Art. 103 Abs. 2 GG) so weit wie möglich Rechnung trägt.
Authors/Editors

Christian Becker Geboren 1977; Studium der Rechtswissenschaften und Promotion an der Universität Hamburg; Referendariat am Hanseatischen Oberlandesgericht; Habilitation an der Bucerius Law School (Hamburg); Lehrstuhlvertretung in Frankfurt/Oder; seit 2019 Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht und Rechtsphilosophie an der Stiftung Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder.

Jule Martenson No current data available.