Das Bundesverfassungsgericht als Gegenstand historischer Forschung Leitfragen, Quellenzugang und Perspektiven nach der Reform des § 35b BVerfGG - 10.1628/002268814X14038615207697 - Mohr Siebeck
Law

Florian Meinel, Benjamin Kram

Das Bundesverfassungsgericht als Gegenstand historischer Forschung Leitfragen, Quellenzugang und Perspektiven nach der Reform des § 35b BVerfGG

Section: Essays
JuristenZeitung (JZ)

Volume 69 () / Issue 19, pp. 913-921 (9)

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Die Rechtsprechung des BVerfG ist ohne Zweifel eine bedeutende Quelle der Rechts- und Verfassungsgeschichte der Bundesrepublik. Wenn Gerichte auch bekanntlich durch ihre Urteile sprechen (sollen), so muss, wer das »Phänomen Bundesverfassungsgericht« (Matthias Jestaedt) historisch verstehen will, doch tiefer und breiter ansetzen, nämlich bei einer quellengestützten Rekonstruktion der Entwicklung seiner institutionellen Arbeitsweise, der Veränderung seiner Entscheidungspraxis und seines methodischen und politischen Selbstverständnisses. Durch die Novellierung des BVerfGG wurden die Rahmenbedingungen rechtshistorischen Arbeitens zur Geschichte des BVerfG erheblich verbessert.
Authors/Editors

Florian Meinel Geboren 1981; Studium der Rechtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin; 2006 und 2012 Juristische Staatsexamina; 2010 Promotion; 2018 Habilitation; seit dem WS 2018/2019 Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der JuristischenFakultät derJulius-Maximilians-Universität Würzburg.

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