»Der Schwarm im Bürgerlichen Recht«-Rechtsbeziehung zwischen Crowdinvesting-Plattform und Investor - 10.1628/002268816X14658909076994 - Mohr Siebeck
Law

Katharina Uffmann

»Der Schwarm im Bürgerlichen Recht«-Rechtsbeziehung zwischen Crowdinvesting-Plattform und Investor

Section: Essays
JuristenZeitung (JZ)

Volume 71 () / Issue 19, pp. 928-937 (10)

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Das Crowdinvesting schickt sich mehr und mehr dazu an, zu einer wichtigen Finanzierungsquelle vor allem für Start-ups zu werden. Um die – bildlich gesprochen – noch zarte Pflanze nicht gleich durch eine zu rigide Regulierung zu zerstören, hat der Gesetzgeber im Zuge des Kleinanlegerschutzgesetzes die sogenannte Schwarmfinanzierung bis 2,5 Mio. € durch eine Befreiung von der Prospektpflicht gemäß § 2a VermAnlG durchaus zu Recht privilegiert. Allerdings hat er einen zentralen Akteur, die Crowdinvesting-Plattformen, von einer Regulierung weitgehend ausgenommen, obgleich diesen angesichts ihrer Gatekeeperfunktion eine besondere Verantwortung für den Anlegerschutz zukommt. Damit stellt sich in besonderem Maße die Frage nach dem Ob und Wie einer zivilrechtlichen Verantwortlichkeit der Plattformen gegenüber den Investoren, zumal jene eine solche Haftung in ihren AGB strikt von sich weisen.
Authors/Editors

Katharina Uffmann Geboren 1979; Studium der Rechtswissenschaften mit wirtschaftswissenschaftlicher Zusatzausbildung in Bayreuth; Referendariat; wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeits-, Steuer- und Sozialrecht der Universität Bayreuth; 2009 Promotion; 2014 Habilitation; derzeit Inhaberin des WIFU-Stiftungslehrstuhls für Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht und Recht der Familienunternehmen an der Universität Witten/Herdecke.