Fächerdichotomie und Verhältnismäßigkeit - 10.1628/jz-2018-0013 - Mohr Siebeck
Law

Alexander Tischbirek

Fächerdichotomie und Verhältnismäßigkeit

Zu den Rezeptionswegen einer Rechtsfigur zwischen öffentlichem Recht und Privatrecht

Section: Essays
JuristenZeitung (JZ)

Volume 73 () / Issue 9, pp. 421-430 (10)

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Der Status des Verhältnismäßigkeitsdenkens im deutschen Privatrecht ist ungewiss. Verbreitet ist der Vorwurf einer öffentlich-rechtlichen Verwässerung gewachsener zivilrechtlicher Strukturen. Vergleicht man jedoch die verschiedenen Leitentscheidungen zur Verhältnismäßigkeitsprüfung, ergeben sich Entwicklungslinien, die gar mehrmals die Grenze zwischen den Teilrechtsordnungen kreuzen. Der Beitrag versucht dieser »Methodenmigration« nachzuspüren und sie dogmatisch zu verorten.
Authors/Editors

Alexander Tischbirek Geboren 1981; Studium der Rechtswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Columbia University, New York; Referendariat am Kammergericht Berlin; Forschungsaufenthalte am European University Institute und an der Princeton University; 2016 Promotion; derzeit Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, insbes. Verfassungsrecht, und Rechtsphilosophie der Humboldt-Universität zu Berlin.
https://orcid.org/0000-0003-2179-405X