Ignatius, Pseudo-Ignatius, and the Art of Pauline Reception - 10.1628/186870316X14610520696839 - Mohr Siebeck
Theology

David L. Eastman

Ignatius, Pseudo-Ignatius, and the Art of Pauline Reception

Section: Articles
Early Christianity (EC)

Volume 7 () / Issue 2, pp. 213-229 (17)

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Die jüngere Forschung hat in neuer Weise einige Kernelemente der gezielten Rezeption paulinischer Themen und Begriffe bei Ignatius von Antiochien hervorgehoben. Im vorliegenden Artikel wird das Augenmerk auf die (sekundäre) Rezeption der Person des Ignatius als Erbe des paulinischen Vermächtnisses gelegt, wie sie sich in den pseudo-ignatianischen Erweiterungen und Briefen sowie in der Lobrede auf Ignatius von Johannes Chrysostomus und im »Martyrium des Ignatius« zeigt. In diesen Texten aus dem 4. und 5. Jahrhundert sind die Autoren bestrebt, Ignatius noch stärker zu »paulinisieren«, indem sie ihn in ihrer Darstellung als neuen Paulus erscheinen lassen. Der Artikel untersucht diese späteren literarischen Zeugnisse im Blick auf ihre Bedeutung für den politischen und kirchlichen Kontext, in dem sie entstanden sind.
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