Back to issue
Cover of: Indizwert einer höchst lebensgefährlichen Tathandlung für den Tötungsvorsatz
Georg Steinberg

Indizwert einer höchst lebensgefährlichen Tathandlung für den Tötungsvorsatz

Section: Essays
Volume 65 (2010) / Issue 14, pp. 712-718 (7)
Published 09.07.2018
DOI 10.1628/002268810791871361
  • article PDF
  • available
  • 10.1628/002268810791871361
Due to a system change, access problems and other issues may occur. We are working with urgency on a solution. We apologise for any inconvenience.
Summary
Dass in der Rechtsprechung der Tötungsvorsatz auch bei höchst lebensgefährlichen Tathandlungen unter Umständen verneint wird, ist Anlass zu vielfacher Kritik. Der Beitrag zeigt, dass die Zurückhaltung bei der Vorsatzbejahung seitens der Tatgerichte, vor allem aber der Revisionsinstanz, bei Aufrechterhaltung des herrschenden rein subjektiven Vorsatzbegriffs nur folgerichtig ist. »Objektivierungen« können indes auf der Ebene der Indizienlehre sinnvoll geleistet werden.