Rechtsschutz gegen hoheitliche Maßnahmen der Finanzmarktstabilisierung - 10.1628/jz-2020-0253 - Mohr Siebeck
Law

Michael W. Müller

Rechtsschutz gegen hoheitliche Maßnahmen der Finanzmarktstabilisierung

Erkenntnisse aus der gerichtlichen Aufarbeitung der globalen Finanzkrise

Section: Essays
JuristenZeitung (JZ)

Volume 75 () / Issue 15-16, pp. 766-775 (10)
Published 07.08.2020

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Krisen lenken den Blick auf den Staat. Während der globalen Finanzkrise gingen hoheitliche Stabilisierungsmaßnahmen mit teilweise erheblichen Eingriffen in individuelle Anlegerrechte einher. Der Beitrag analysiert – auch vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen – die daraus resultierenden Verfahren vor nationalen und internationalen Gerichten. Dabei zeigt sich, dass der Konflikt von Stabilisierungszielen und Anlegerinteressen nicht immer vollständig aufgearbeitet worden ist. Gleichzeitig deutet der häufig zu beobachtende Rückgriff auf Maßstäbe der Eigentumsdogmatik Perspektiven international harmonisierter Krisenreaktionsregime an.
Authors/Editors

Michael W. Müller Geboren 1989; Studium der Rechtswissenschaften und der Philosophie als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes; Magister Artium und Juristische Examina in München; Diploma in the Law of the European Union, Europäisches Hochschulinstitut, Florenz; LL.M., Cambridge, UK; Promotion zum Dr. jur. in München mit Aufenthalten in Durham, NC (Duke Univ.) und Cambridge, MA (Harvard Univ.); Wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Kirchenrecht an der Ludwig-Maximilians-Universität München.