Law

Johannes Makepeace

Der Polygraf als Entlastungsbeweis

Grenzen, Probleme und Lösungen bei der Begutachtung von Aussagen im Strafverfahren

[The Polygraph as Exonerating Evidence. Limits, Problems and Solutions in Assessing Statements in Criminal Proceedings.]

74,00 €
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ISBN 978-3-16-161911-3
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Published in German.
How does a judge determine that the witness is telling the truth? Who can be believed when it's one statement against another? Johannes Makepeace examines the methods of credibility assessment and lie detection—especially that of the polygraph—and how they should and should not be used in criminal proceedings.
How does a judge determine that the witness is telling the truth? Who can be believed when it's one statement against another? Johannes Makepeace examines the methods of credibility assessment and lie detection—especially that of the polygraph—and how they should and should not be used in criminal proceedings.
Survey of contents
1. Kapitel: Beweiswürdigung bei Aussage gegen Aussage
I. Ein paar Worte zur Sexualstrafrechtsreform
II. Wann genau steht Aussage gegen Aussage?
III. Von der »ureigenen Aufgabe« und der richterlichen Überzeugung
IV. Nonverbale Lügensignale, Menschenkenntnis oder der Wurf mit der Münze
V. Der Status quo

2. Kapitel: Die aussagepsychologische Begutachtung
I. Terminologie
II. Hypothesengeleitete Diagnostik
III. Grenzen der kriterienorientierten Aussageanalyse

3. Kapitel: Beweiswert der aussagepsychologischen Begutachtung: »gesunder Menschenverstand« oder (Schein-)Wissenschaft?
I. »Herrschende Meinung«: eine wissenschaftlich fundierte Methode?
II. Validität der Aussagepsychologie
III. Allgemeines zu Validitätsstudien
IV. Nur teilweise Bestätigung der Undeutsch-Hypothese
V. Trefferquoten – und warum es nicht wirklich auf sie ankommt
VI. Ermittlung des »konkreten Beweiswerts« – Statistik für Juristen (Teil 2)
VII. Zusammenfassung: Immerhin besser als die Münze

4. Kapitel: Die polygrafengestützte Glaubhaftigkeitsbegutachtung
I. Das Urteil des Bundesgerichtshofs von 1998
II. Warum der Polygraf kein »Lügendetektor« ist
III. Den richtigen Reiz setzen: Methoden polygrafengestützter Glaubhaftigkeitsbegutachtung
IV. Zum Vorwurf der Manipulierbarkeit: »Countermeasures«

5. Kapitel: »Zahlen lügen nicht«: warum der Polygraf kein völlig ungeeignetes Beweismittel ist
I. Einführung
II. Eine kurze Geschichte des ewigen psychophysiologischen Meinungsstreits
III. Trefferquoten einschlägiger Feldstudien und der Beweiswert des Polygrafen
IV. Neue Forschung zur Vergleichsfragenmethode
V. Eine Auswahl von Laborstudien
VI. Zwischenergebnis: Alles andere als »völlig ungeeignet«

6. Kapitel: Der Polygraf im Strafverfahren
I. Einführung
II. Freiwilligkeit ist und bleibt »zwingend«
III. Die Begutachtung des Beschuldigten
IV. Der Einsatz des Polygrafen beim Zeugen

7. Kapitel: Abschließende (statistische) Überlegungen: nicht »entweder oder«, sondern »sowohl als auch"
I. Indizienring, Gesamt-Likelihood-Quotient und Gesamtbelastungswahrscheinlichkeit
II. Ein letztes Baumdiagramm zur Kombinationslösung

8. Kapitel: Ein Blick in die Zukunft
I. Eine kurze Zusammenfassung
II. Zukunftsmusik
Authors/Editors

Johannes Makepeace Geboren 1992; Studium der Rechtswissenschaft in Regensburg; Rechtsreferendariat im Oberlandesgerichtsbezirk Nürnberg; Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Wirtschaftsstrafrecht und Europäisches Strafrecht an der Universität Regensburg; 2022 Promotion; seit 2021 Rechtsanwalt in München.

Reviews

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In: Polizei Newsletter — https://polizei-newsletter.de/wordpress/?p=1925 (Thomas Feltes)