Bindung des Zivilrichters an strafrichterliche Tatsachenfeststellungen – ein zukunftsweisendes Reformvorhaben? - 10.1628/002268816X14562165554805 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Michael Heese

Bindung des Zivilrichters an strafrichterliche Tatsachenfeststellungen – ein zukunftsweisendes Reformvorhaben?

Rubrik: Aufsätze
JuristenZeitung (JZ)

Jahrgang 71 () / Heft 8, S. 390-400 (11)

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Der gegenwärtige Koalitionsvertrag sieht die Einführung der bereits im Zuge des ersten Justizmodernisierungsgesetzes in Betracht gezogenen Bindung des Zivilrichters an strafrichterliche Tatsachenfeststellungen vor. Der Beitrag kritisiert das Vorhaben aus historischer, vergleichender, verfassungsrechtlicher sowie international-verfahrensrechtlicher Perspektive und befürwortet stattdessen eine gegenständlich begrenzte Effektuierung des Adhäsionsverfahrens.
Personen

Michael Heese Geboren 1978; Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Göttingen; 2003/05 Erstes und Zweites juristisches Staatsexamen; 2005–08 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wirtschaftsrecht der Universität Göttingen; 2007/12 Forschungsaufenthalte an der Harvard Law School; 2008 Promotion in Göttingen; 2008–09 LL.M.-Studium an der Yale Law School; 2008–15 Akademischer Rat am Institut für Deutsches und Ausländisches Zivilprozessrecht der Universität Freiburg; 2015 Habilitation.