Philosophischer »Schmittianismus«? Reinhart Kosellecks Korrespondenz mit Carl Schmitt - 10.1628/phr-2020-0005 - Mohr Siebeck
Philosophie

Reinhard Mehring

Philosophischer »Schmittianismus«? Reinhart Kosellecks Korrespondenz mit Carl Schmitt

Jahrgang 67 () / Heft 1, S. 34-53 (20)
Publiziert 15.07.2020

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Die Sammelbesprechung zielt auf die ethische Kritik des »Schmittianismus«. Sie stellt einleitend eine jüngste philosophische Einführung in Schmitts Gesamtwerk vor, schließt Bemerkungen zu Schmitts vorbehaltlichem Umgang mit Universitätsphilosophen an und erörtert dann zwei gerade erschienene Briefwechsel in ethischer Perspektive: Schmitts Korrespondenz mit seiner Gattin Duschka sowie mit Reinhart Koselleck. Weder Schmitts Egozentrik noch Kosellecks Existentialismus erscheinen als ethisch tragende Antworten auf die Lage nach 1945 und 1949.

Jean-François Kervegan: Was tun mit Carl Schmitt? Mit einem erläuternden Essay von Benno Zabel. Aus dem Französischen übers. v. Bernd Schwibs. Tübingen: Mohr Siebeck 2019. VII, 367 S. – Jan Eike Dunkhase (Hg.): Reinhart Koselleck / Carl Schmitt. Der Briefwechsel 1953–1983 und weitere Materialien, Berlin: Suhrkamp 2019. 459 S. – Martin Tielke (Hg.): Carl Schmitt / Duschka Schmitt. Briefwechsel 1923 bis 1950, Berlin: Duncker & Humblot 2020. 440 S.
Personen

Reinhard Mehring Geboren 1959; Studium der Philosophie, Germanistik und Politikwissenschaft in Bonn und Freiburg; 1988 Promotion (Politikwissenschaft); 2000 Habilitation (Philosophie); seit 2007 Professor für Politikwissenschaft und deren Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

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Jean-François Kervegan: Was tun mit Carl Schmitt? Mit einem erläuternden Essay von Benno Zabel. Aus dem Französischen übers. v. Bernd Schwibs. Tübingen: Mohr Siebeck 2019. VII, 367 S. – Jan Eike Dunkhase (Hg.): Reinhart Koselleck / Carl Schmitt. De