Verbraucherkollisionsrecht unter der Geoblocking-Verordnung - 10.1628/jz-2018-0234 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Jochen Hoffmann

Verbraucherkollisionsrecht unter der Geoblocking-Verordnung

Rubrik: Aufsatz
JuristenZeitung (JZ)

Jahrgang 73 () / Heft 19, S. 918-926 (9)

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Die Geoblocking-Verordnung vom 28. Februar 2018 verbietet nicht nur die technische Beschränkung des Zugangs zu einer Webseite aufgrund des Aufenthaltsorts des Nutzers, sondern enthält auch ein weitreichendes Diskriminierungsverbot sowie eine Art Auslegungsregel für die Anwendung von Art. 6 Rom I-VO und Art. 17 Abs. 1 lit. c Brüssel Ia-VO. Der Beitrag analysiert deren kollisions- und zuständigkeitsrechtliche Konsequenzen und zeigt auf, dass die Neuregelung zu einem Paradigmenwechsel bezüglich des »Ausrichtens« einer (gewerblichen) Tätigkeit auf einen oder mehrere Staat(en) führt.
Personen

Jochen Hoffmann Geboren 1971; Studium der Rechtswissenschaft mit wirtschaftswissenschaftlicher Zusatzausbildung in Bayreuth; 1998 Promotion; 2005 Habilitation; Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsprivatrecht an der FAU Erlangen-Nürnberg.