Wirtschaftswissenschaft

Hans-Joachim Stadermann

Allgemeine Theorie der Wirtschaft

Band 2: Nominalökonomik
Hrsg. v. Hans-Joachim Stadermann u. Otto Steiger

2006. X, 429 Seiten.
79,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Leinen
ISBN 978-3-16-148909-9
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Hans-Joachim Stadermann befasst sich mit der Nominalökonomik, einer Theorie gegenseitiger monetär bewerteter Forderungen und Verbindlichkeiten. Sie macht das allgemeine Gleichgewicht und die Veränderungsmöglichkeiten der geldgesteuerten Wirtschaft verstehbar und erlaubt verantwortungsvolle Entscheidungen über Vermögen, Beschäftigung, Güterproduktion und Konsumakte ohne Bezug auf eine Werttheorie zu treffen.
Hans-Joachim Stadermann befasst sich mit der Nominalökonomik, einer monetären Theorie der Wirtschaft. Sie ist der Gegenentwurf zu der auf vermeintliche Ursachen des Wertes zentrierten Schulökonomik. Statt der wissenschaftlich unhaltbaren Werthypothesen der klassischen und neoklassischen Tradition, liefert für die Nominalökonomik das System der in Geld bestimmten gegenseitigen Verpflichtungsverträge das Rückgrat des allgemeinen Gleichgewichts. Diese Nominalverträge schaffen simultan einerseits Forderungen und andererseits quantitativ gleiche Verbindlichkeiten auf der Grundlage von Haftung mit Eigentum. Sie liefern in einer unsicheren Wirtschaftswirklichkeit die notwendige und hinreichende Grundlage für gesicherte Entscheidungen über die Vermögenshaltung, die Ressourcenbeschäftigung, die Produktion von Gütern und deren Erwerb für Konsumzwecke. Wirtschaft ist aus dieser Sicht ein heute durch gesichertes Zentralbankgeld vermittelter und in Raum und Zeit stattfindender interinstitutioneller Prozess. Die Verkehrsmittel Geld, Kredit und Kapital verbinden darin über geregelte Märkte die Aktivitäten in den privaten und öffentlichen Haushalten mit denen in den Unternehmen und den nicht am Profitziel ausgerichteten Organisationen. Aus der nominalen Sicht ergibt sich ein für die wirtschaftenden Menschen fruchtbares Verständnis der in der Wirklichkeit beobachtbaren Handlungen. Die Nominalökonomik liefert ihnen Entscheidungsgrundlagen für die Gestaltung der Wirtschaftsabläufe. Diese neue Art, Wirtschaft zu verstehen, unterscheidet sich somit erfrischend von der Tradition, überkommene Konditionalsätze einer nur fiktiv begründeten optimalen Allokation in immer wieder neue Formen zu gießen.
Personen

Hans-Joachim Stadermann Geboren 1942; 1984 Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule für Wirtschaft Berlin.

Otto Steiger Geboren 1938; Professor für Geldtheorie und Makroökonomik an der Universität Bremen.

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