Das Grundrecht der Sprachenfreiheit 978-3-16-159964-4 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Nico S. Schmidt

Das Grundrecht der Sprachenfreiheit

Zugleich ein Beitrag zu den Innominatfreiheiten

114,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Leinen
ISBN 978-3-16-159964-4
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Nico S. Schmidt macht ein unbenanntes Grundrecht der Sprachenfreiheit im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland mit seinen dogmatischen Strukturen und Besonderheiten sichtbar. Anhand konkreter staatlicher Vorschriften oder Maßnahmen, die die Sprachverwendung beschränken, verdeutlicht er, welche rechtspraktischen Auswirkungen dieses Grundrecht hat.
Die menschliche Sprache scheint für die Rechtswissenschaft eine Selbstverständlichkeit darzustellen. Ihre freiheitsrechtliche Seite wurde von der Grundrechtsdogmatik des Grundgesetzes bislang weitgehend ausgeblendet. Nico S. Schmidt macht ein unbenanntes Grundrecht der Sprachenfreiheit mit seinen dogmatischen Strukturen und Besonderheiten im Grundgesetz sichtbar. Anhand konkreter staatlicher Vorschriften oder Maßnahmen, die die Sprachverwendung beschränken, verdeutlicht er, welche rechtspraktischen Auswirkungen dieses Grundrecht hat. Dabei bilden die interdisziplinär gewonnenen Erkenntnisse der Linguistik das terminologische und argumentative Fundament der Untersuchung. Um die Anerkennung eines unbenannten Grundrechts der Sprachenfreiheit als allgemeine Rechtsüberzeugung zu bestärken, werden zudem denkbare Argumente einer rechtspolitischen Diskussion antizipiert und jeweils entkräftet. Besondere Schwerpunkte legt der Autor auf die entwickelte Abwägungssystematik, Fragen zur Grundrechtskonkurrenz sowie der rechtspraktischen Anwendung durch staatliche Entscheidungsträger.
Personen

Nico S. Schmidt Geboren 1982; Studium der Rechtswissenschaft an der Universität zu Köln; 2007 Erasmussemester an der Universität Kopenhagen; 2007–08 Auslandssemester mit Sprachkursen in Madrid, Oxford und Paris; 2012 Erstes Juristisches Staatsexamen; Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht der Universität zu Köln; 2015 Masterstudiengang Europäische Rechtslinguistik (Universität zu Köln); Rechtsreferendariat im OLG-Bezirk Oldenburg; 2020 Zweites Juristisches Staatsexamen (Celle); 2020 Promotion; 2020 Berufung in das Richterverhältnis auf Probe und Ernennung zum Richter (Niedersachsen).
https://orcid.org/0000–0003–3524–6265

Born 1982; Degree in Law from the University of Cologne; 2007 Erasmus term at the University of Copenhagen; 2007–08 semester abroad in Madrid, Oxford and Paris; 2012 First State Examination in Law; academic assistant at the Chair for Public Law, Public International Law and European Law at the University of Cologne; 2015 MA in Legal Linguistics (University of Cologne); legal clerkship in Oldenburg; 2020 Second State Examination in Law (Celle); 2020 PhD; 2020 appointment as probationary judge at the Ministry of Justice in Lower Saxony.
https://orcid.org/0000–0003–3524–6265
https://orcid.org/0000-0003-3524-6265

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