Die Chronik des Klosters Lüne über die Jahre 1481–1530 978-3-16-156590-8 - Mohr Siebeck
Theologie

Philipp Stenzig

Die Chronik des Klosters Lüne über die Jahre 1481–1530

Hs. Lüne 13

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ISBN 978-3-16-156590-8
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Vom Eintritt in die Klosterschule, zumeist im Alter von fünf bis sieben Jahren, bis zum liturgischen Totengedächtnis für die verstorbenen Nonnen verzeichnet die hier erstmals edierte Chronik die Höhepunkte und Wechselfälle im Leben der Benediktinerinnen des Klosters Lüne, das heute noch für die damals entstandenen, kunstvoll bestickten Wandteppiche berühmt ist.
Im Kloster Lüne bei Lüneburg führte die Annahme der Bursfelder Reform im Jahre 1481 nicht nur zu einer geistlichen und künstlerischen Blütezeit, sondern auch zu einem Aufschwung der Schriftlichkeit, der bis zur Durchsetzung der lutherischen Reformation durch den Lüneburger Herzog Ernst I. anhalten sollte. Die gebildeten Nonnen redigierten liturgische Ordines und Statuten und sammelten ihre Korrespondenz. Sie führten ein (fragmentarisch erhaltenes) Tagebuch, aus dem sie im Jahre 1530, als die neue Zeit schon ihre langen Schatten vorauszuwerfen begonnen hatte, eine lateinische Klosterchronik schöpften, mit der sie noch einmal das historische Gedächtnis ihrer Gemeinschaft für die Nachwelt festhalten und ihre Wertschätzung für ihre von der monastischen Reformbewegung inspirierte Praxis dokumentieren wollten. Diese wichtige Quelle liegt nun erstmals als durchgängig kommentierter Volltext vor; dabei werden ausgewählte Passagen mit ihren Vorlagen aus den erhaltenen Tagebuchfragmenten konfrontiert.
Personen

Philipp Stenzig Geboren 1976; Promotion in Geschichte; Koordinator des DFG-Graduiertenkollegs 581 Gesellschaftliche Symbolik im Mittelalter; wissenschaftlicher Mitarbeiter am Mittellateinischen Seminar der Universität Münster; seit 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Universität Düsseldorf.

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