Die getrennten Wege von Römern, Juden und Christen 978-3-16-156827-5 - Mohr Siebeck
Theologie

Udo Schnelle

Die getrennten Wege von Römern, Juden und Christen

Religionspolitik im 1. Jahrhundert n. Chr.

2019. VIII, 212 Seiten.
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ISBN 978-3-16-156827-5
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Udo Schnelle zeigt, dass die Frage, ab wann man von »Christentum« als einer eigenständigen Religion sprechen kann, nach wie vor umstritten ist. Trennten sich Judentum und Christentum nach einer gewissen Zeit oder waren sie nie wirklich zusammen? Welche theologiepolitischen Entscheidungen bestimmten die Entwicklung? Und welche Rolle spielten dabei die Römer als entscheidende politische, kulturelle und religiöse Macht?
Das Verhältnis 'Judentum – entstehendes Christentum' ist von bleibender Aktualität und Brisanz. Dabei wird ein Aspekt zumeist gar nicht oder nur am Rande behandelt: die Bedeutung der Römer für die getrennten oder gemeinsamen Wege von Juden und Christen. Die Römer hatten als bestimmende politische Macht natürlich auch einen großen Einfluss auf die kulturell-religiösen Entwicklungen in ihrem Reich, zumal sie über einen klaren Religionsbegriff verfügten und ihre Herrschaft auf die Gunst der Götter zurückführten. Deshalb widmet Udo Schnelle der Religionspolitik der Römer und ihrer Interaktion mit jüdischer und frühchristlicher Religionspolitik in diesem Buch besondere Aufmerksamkeit. Dabei zeigt er, dass unter dem Druck der Römer das Judentum Abstand zum entstehenden Christentum halten musste und dies großen Einfluss sowohl auf die jüdische als auch die frühchristliche Religionspolitik hatte.
Personen

Udo Schnelle Geboren 1952; Studium, Promotion und Habilitation in Göttingen; Pastor der Hannoverschen Landeskirche; 1986–92 Professor für Neues Testament in Erlangen, 1992–2017 in Halle; seit 2017 im Ruhestand.

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