Die Macht der Sünde im Römerbrief 978-3-16-156121-4 - Mohr Siebeck
Theologie

Patrick Bahl

Die Macht der Sünde im Römerbrief

Eine Untersuchung vor dem Hintergrund antiker Argumentationstheorie und -praxis

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Leinen
ISBN 978-3-16-156121-4
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Mit welchem Ziel schreibt Paulus den römischen Christen von der Sünde? Vor dem Hintergrund griechisch-römischer Argumentationstheorie und jüdisch-hellenistischer Argumentationspraxis untersucht Patrick Bahl, wie Paulus im Römerbrief mit der Sünde argumentiert, um den heidenchristlichen Adressaten sein Grundanliegen vor Augen zu führen: Unter der Voraussetzung, dass Christus alle, Juden wie Heiden, von der Sünde befreit hat, hat das Gesetz jegliche Bedeutung für sie verloren.
Mit welchem Ziel schreibt Paulus den römischen Christen von der Sünde? Vor dem Hintergrund griechisch-römischer Argumentationstheorie und jüdisch-hellenistischer Argumentationspraxis untersucht Patrick Bahl in seiner exegetisch-theologiegeschichtlichen Studie die argumentative Funktion des Sündenbegriffs im Römerbrief. Indem er Schritt für Schritt Aufmerksamkeitslenkung, Begründungsstruktur und Logik der Argumentation von Röm 1–8 analysiert, rückt er Paulus als argumentierenden Briefschreiber ins Licht, dessen Argumentation, gemessen an antiken Maßstäben, zielorientiert, strukturiert und durchaus vernünftig ist. Dabei zeigt sich, dass Paulus nicht etwa systematisch-lehrhaft von der Sünde redet, sondern ihr semantisches Potential strategisch dafür nutzt, den römischen Heidenchristen sein Grundanliegen vor Augen zu führen: Da Christus alle, Juden wie Heiden, von der Sünde befreit hat, hat das Gesetz jegliche Bedeutung für sie verloren.
Personen

Patrick Bahl Geboren 1987; 2006–13 Studium der Ev. Theologie; seit 2013 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Kirchengeschichte II der Evangelisch-Theologischen Fakultät der WWU Münster; 2017 Promotion.

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