Die Rechtsfolgen der Existenzvernichtungshaftung 978-3-16-150990-2 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Sarah Röck

Die Rechtsfolgen der Existenzvernichtungshaftung

Indisponibilität – Gläubigerbezug – Schadensberechnung

2011. XIII, 197 Seiten.

Studien zum Privatrecht 15

69,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Leinen
ISBN 978-3-16-150990-2
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Grundsätzlich haften GmbH-Gesellschafter nicht für die Verbindlichkeiten ihrer Gesellschaft. Ausnahmsweise kann aber eine Einstandspflicht bestehen, sofern die Gesellschafter die Insolvenz der GmbH vorsätzlich herbeiführen. Sarah Röck analysiert die Rechtsfolgen dieser Existenzvernichtungshaftung und zeigt auf, wie der Gesellschaftsschaden infolge eines existenzvernichtenden Eingriffs zu berechnen ist.
Die Existenzvernichtungshaftung des GmbH-Gesellschafters wird seit dem »Trihotel«-Urteil des BGH vom 16. Juli 2007 auf eine Innenhaftung gegenüber der Gesellschaft aus § 826 BGB gestützt. Die Rechtsgrundlage der Einstandspflicht ist damit für die Praxis geklärt, unstimmig bleiben aber deren Rechtsfolgen. Welche Schadensposten der Gesellschaft sind nach §§ 249 ff. BGB zu ersetzen? Besteht die Möglichkeit einer Pauschalhaftung und bilden die ausgefallenen Gläubigerforderungen die Höchstgrenze der Verantwortlichkeit? Sarah Röck untersucht die Rechtsfolgen der Existenzvernichtungshaftung anhand GmbH- und insolvenzrechtlicher Vorgaben sowie schadensrechtlicher Beweisgrundsätze. Anhand der historischen Entwicklung der Existenzvernichtungshaftung und ihrer Indisponibilität zeigt sie Unstimmigkeiten der Rechtsprechung auf und erarbeitet ein gläubigerschützendes Haftungskonzept.
Personen

Sarah Röck Geboren 1983; Studium der Rechtswissenschaften in Trier und Sheffield; 2011 Promotion; derzeit Referendarin in Stuttgart.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: GmbH-Rundschau — 2013, Heft 21, R334–335 (Walter Bayer/Philipp Scholz)
In: Banca, borsa et titoli di credito — 2014, 113–115 (pa)