Die Sextussprüche und ihre Verwandten 978-3-16-156429-1 - Mohr Siebeck
Geschichtswissenschaft

Die Sextussprüche und ihre Verwandten

Eingeleitet, übersetzt u. mit interpretierenden Essays versehen v. Wilfried Eisele, Yury Arzhanov, Michael Durst u. Thomas Pitour. Hrsg. v. Wilfried Eisele

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ISBN 978-3-16-156429-1
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Die dem Philosophen Sextus zugeschriebenen Sprüche stellen ein bemerkenswertes Beispiel für eine christlich überarbeitete Spruchsammlung der Kaiserzeit dar. Sie haben pythagoreische Vorläufer und wirken über Evagrius Ponticus im christlichen Mönchtum fort. Der Band zeichnet diese Entwicklungslinien nach.
In Antike und Mittelalter waren Sammlungen von Sprüchen (Gnomen/Sentenzen) eine beliebte Form der Gebrauchsliteratur. Als Texte erhoben sie keinen hohen literarischen Anspruch. Das heißt aber nicht, dass ihr Inhalt immer leicht zu verstehen wäre. Oft handelt es sich um sprachlich verdichtete Einsichten und Ermahnungen, die weit mehr voraussetzen als sie sagen. Das öffnet ein weites Feld der Interpretation und Relecture, die in der offenen Form der Sammlung vor allem durch Vermehrung, Verminderung oder Umgruppierung des Spruchmaterials stattfindet. Die dem Philosophen Sextus zugeschriebenen Sprüche stellen ein bemerkenswertes Beispiel für eine christlich überarbeitete Spruchsammlung der Kaiserzeit dar. Sie haben pythagoreische Vorläufer und wirken über Evagrius Ponticus im christlichen Mönchtum fort. Der Band zeichnet diese Entwicklungslinien nach.
Personen

Wilfried Eisele Geboren 1971; Studium der Kath. Theologie und der Philosophie in Tübingen, Jerusalem und Paris; 2002 Dr. theol.; 2010 Habilitation (Neues Testament); 2010 Lehrstuhlvertretung für Neues Testament in Mainz; 2010–11 Professor für Neutestamentliche Wissenschaften in Chur; seit 2011 Professor für Zeit- und Religionsgeschichte des Neuen Testaments in Münster.

Yury Arzhanov Keine aktuellen Daten verfügbar.

Michael Durst Keine aktuellen Daten verfügbar.

Thomas Pitour Keine aktuellen Daten verfügbar.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Vestnik der St-Tichon-Universität — 73 (2017), S. 135–138 (Nyebolszin Antal Gergely)
In: Magazin 2000plus — 2018, Nr. 396, S. 76