Die theologische Deutung des Todes bei Emanuel Hirsch 978-3-16-155657-9 - Mohr Siebeck
Theologie

Anna-Maria Herta Klassen

Die theologische Deutung des Todes bei Emanuel Hirsch

Eine systematisch-theologische Analyse mit einem Ausblick auf gegenwärtige glaubenspraktische Fragen

2018. XIII, 455 Seiten.

Dogmatik in der Moderne 20

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ISBN 978-3-16-155657-9
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Die Angst vor dem Tod ist ein menschliches Grundgefühl. Wie kann diese Angst in ihrer Spannung zur christlichen Hoffnung auf ein ewiges Leben theologisch ernstgenommen werden? Anna-Maria Klassen findet eine überzeugende Antwort auf diese Frage im theologischen Ansatz Emanuel Hirschs.
Emanuel Hirschs theologischer Ansatz zeichnet sich durch das Bestreben aus, evangeliumsgemäß und zugleich den Bedingungen der Moderne verpflichtet zu sein. Anna-Maria Klassen entfaltet seine an diesem Maßstab ausgerichtete Transformation der Eschatologie, deren Thema das Verhältnis des Einzelnen zu seinem Tod ist. Hirschs Todesdeutung überzeugt, weil sie die Negativität des Todes mit dem christlichen Gottesbild verbindet. Auch der Glaubende kann sich über das Jenseits des Todes nicht sicher sein. Er steht in der unauflöslichen Spannung zwischen Vollendungsgewissheit und Todesangst. Gott wird zugleich als der Gnädige und der Richtende erfahren. Hirsch liefert mit verschiedenen Formen der Todesangst eine Phänomenologie der modernen Gerichtserfahrung. Diese ist, wie die Autorin in drei exemplarischen Skizzen zeigt, auch für die Reflexion über gegenwärtige glaubenspraktische Fragen hilfreich.
Personen

Anna-Maria Herta Klassen Geboren 1986; 2005–11 Studium der Ev. Theologie in Göttingen und Halle (Saale); 2011–15 Repetentin der Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers; 2016 Promotion an der theologischen Fakultät der Universität Göttingen; derzeit Vikarin der Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Theologische Literaturzeitung — 144 (2019), S. 1040–1041 (Sabine Joy Ihben-Bahl)