Theologie

Malte Dominik Krüger

Göttliche Freiheit

Die Trinitätslehre in Schellings Spätphilosophie

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fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-149533-5
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Malte Dominik Krüger untersucht die Trinitätslehre in der Spätphilosophie F.W.J. Schellings. Erstmals interpretiert er dafür Schellings »Urfassung der Philosophie der Offenbarung« vollständig. Damit leistet er einen Beitrag zur aktuellen und ökumenischen Renaissance der Trinitätslehre.
Für die gegenwärtige Renaissance der Trinitätslehre ist der Deutsche Idealismus von erheblicher Bedeutung. Um so mehr wundert es, dass die Trinitätslehre in der Spätphilosophie F.W.J. Schellings bisher wenig untersucht wurde. Eine Rolle spielt dabei, dass Schellings dafür maßgebliche »Urfassung der Philosophie der Offenbarung« erst 1992 veröffentlicht wurde. Erstmals untersucht und interpretiert Malte Dominik Krüger diese 'Urfassung' vollständig. Dabei stellt er auch den späten Gesamtentwurf Schellings dar: Schellings Spätphilosophie ist insgesamt eine Trinitätslehre, die theologische Tradition und philosophische Reflexion vereint. Die christliche Offenbarungsreligion läßt sich philosophisch interpretieren. Dabei wird der jüdische Eigenname Gottes trinitätstheologisch gedeutet und die Trinitätslehre im Kontext der Religionen als konkreter Monotheismus verständlich. Letztlich führt dies bei Schelling zu einer »patrozentrischen« Trinitätslehre. Sie ist besonders der orthodoxen Theologie vertraut und ökumenisch attraktiv. Philosophisch läßt sich Schellings Spätphilosophie als »interner Realismus« auffassen, wie er im gegenwärtigen Diskurs der Philosophie plausibel ist. Im Zentrum von Schellings Spätphilosophie steht die Freiheit. In der Freiheit des Menschen wird Gott offenbar. So ist Religion das Bewußtsein der Freiheit des Menschen – und gerade darin zugleich das Bewußtsein der Freiheit Gottes.
Personen

Malte Dominik Krüger ist Professor für Systematische Theologie und Religionsphilosophie und Direktor des Rudolf-Bultmann-Instituts für Hermeneutik an der Philipps-Universität Marburg.
https://orcid.org/0000-0002-0883-2966

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Theologische Revue — 105 (2009), S. 389–393 (Albert Franz)
In: Theologische Literaturzeitung — 134 (2009), S. 732–734 (Christian Danz)
In: Gregorianum — 90 (2009), S. 657–658 (Georg Sans)
In: Wiener Jahrbuch f. Philosophie — 41 (2009), S. 205–214 (Wolfdietrich Schmied-Kowarzik)
In: Tijdschrift voor Theologie — 49 (2009), S. 216–217 (Joris Geldhoff)
In: Filosofia e Teologia — 24 (2010), S. 622–623 (Hagar Spano)
In: Theologische Rundschau — 75 (2010), S. 127–130 (Simone Liedtke)
In: Zeitschrift für Theologie und Philosophie — 84 (2009), S. 433–435 (Martina Bär)
In: Freiburger Zeitschr.f.Phil.u.Theol. — 57 (2010), S. 199 (Kurt Appel)
In: Anuario Filosofico — 43 (2010), S. 198–200 (Juan Cruz Cruz)
In: Zeitschr.f . Neuere Theologiegesch. — 17 (2010), S. 4–6 (Philipp David)
In: Zeitschr.f.Katholische Theologie — 132 (2010), S. 237–240 (Bernhard Nitsche)
In: Teologicka Reflexe — 15 (2009), S. 213–215 (Petr Gallus)
In: Forum Katholische Theologie — 25 (2009), S. 314 (Josef Kreiml)
In: Deutsches Pfarrerblatt — 110 (2010), S. 454 (Christian Polke)
In: Informationsmittel f. Bibliotheken — http://ifb.bsz-bw.de/bsz278902138rez-1.pdf?id=4054 (05/2011) (Till Kinzel)
In: Luther — 82 (2011), S. 75–76 (Christian Brouwer)
In: PV-aktuell (Nachrichten des Pfarrvereins Westf.) — 2011, Nr. 1, S. 8–9 (Karl-F. Wiggermann)
In: Communio Viatorum — 53 (2011), S. 74–86 (Ivan Landa)
In: Modern Theology — 27 (2011), S. 193–194 (Douglas Hedley)