Griechische philosophische Hymnen 978-3-16-147428-6 - Mohr Siebeck
Theologie

Günther Zuntz

Griechische philosophische Hymnen

Aus dem Nachlaß
Hrsg. v. Hubert Cancik u. Lutz Käppel

59,00 €
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fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-147428-6
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Günther Zuntz stellt den griechischen philosophischen Hymnos zusammenhängend vor. Er interpretiert den Zeus-Hymnos des Kleanthes, rekonstruiert philosophische Hymnen aus Orakeln von Klaros, den chaldäischen Orakeln und der sogenannten Tübinger Theosophie. Die vorliegende Studie bietet die erste zusammenhängende Darstellung des griechischen philosophischen Hymnos überhaupt.
Günther Zuntz unternimmt erstmals eine Rekonstruktion und Beschreibung der Geschichte einer bislang nur punktuell greifbaren Textsorte: des griechischen philosophischen Hymnos. Ausgehend von spärlichen Hinweisen auf frühe Spuren (Empedokles), interpretiert er den Zeus-Hymnos des Kleanthes, rekonstruiert philosophische Hymnen aus Orakeln von Klaros, den chaldäischen Orakeln und der sogenannten Tübinger Theosophie, um schließlich die überlieferten Werke des Proklos und des Synesios als Repräsentanten in ebendiese Tradition einzuordnen. Die vorliegende Studie bietet somit die erste zusammenhängende Darstellung des griechischen philosophischen Hymnos überhaupt.
Inhaltsübersicht
Vorbemerkungen
I. Ein philosophischer Hymnos des Empedokles?
II. Der Zeus-Hymnos des Kleanthes
III. Von Kleanthes bis Proklos
IV. Proklos
V. Synesios
Epilog
Abkürzungsverzeichnis
Literaturverzeichnis
Index locorum
Abbildungen
Personen

Günther Zuntz (1902–1992):1920–24 Studium der Klassischen Philologie und Archäologie in Berlin, Marburg, Göttingen und Graz; 1925 Promotion; anschließend Lehrer in Marburg; 1934 Emigration nach England; 1947/48 Berufung als Senior Lecturer an die Universität Manchester; 1963 Professor of Hellenistic Greek in Manchester; 1969 Emeritierung; 1983 Verleihung des Ehrendoktors durch die Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Tübingen; Mitglieder der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.

Hubert Cancik ist Professor emeritus für klassische Philologie an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen.

Lutz Käppel ist Professor für Klassische Philologie, insbes. Gräzistik in Kiel.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Journal of Hellenic Studies — 127 (2007), S. 252 (Robert van den Berg)
In: Rhein-Neckar-Zeitung — 8. Mai 2007, S. 13
In: Plekos — 9 (2007), S. 5–7 (Joachim Gruber)
In: Gnomon — 81 (2009), S. 488–492 (William Furley)
In: International Review of Biblical Studies — 52 (2005/2006), S. 1379
In: Nederlands Theologisch Tijdschrift — 61 (2007), S. 62–63 (P.W. van der Horst)
In: Philosophische Rundschau — 55 (2008), S. 89–93 (Dirk Cürsgen)
In: Verkündigung u. Forschung — 58 (2013), S. 51–60 (Ralph Brucker)