Handlung, Ordnung und Kultur 978-3-16-148545-9 - Mohr Siebeck
Philosophie

Wolfgang Schluchter

Handlung, Ordnung und Kultur

Studien zu einem Forschungsprogramm im Anschluss an Max Weber

2005. X, 258 Seiten.
49,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-148545-9
derzeit nicht lieferbar
Diese Aufsatzsammlung stellt ein Plädoyer für eine strukturalistisch-individualistische Theorie in der Soziologie dar. Ausgehend von dem Ansatz einer verstehenden Soziologie, wie er von Max Weber entwickelt wurde, untersucht Wolfgang Schluchter Webers Forschungsprogramm und Möglichkeiten seiner Weiterentwicklung. Neben theoretischen Fragen werden auch politische Gegenwartsprobleme behandelt.
Diese Aufsatzsammlung stellt ein Plädoyer dar für eine strukturalistisch-individualistische Theorie in der Soziologie, entwickelt aus den Begriffen Handlung, Ordnung und Kultur und kombiniert mit einem methodologischen Individualismus, der in ein Mehrebenen- und Zwei-Seiten-Modell eingebettet ist. Im Mittelpunkt steht die Untersuchung von menschlichen Äußerungen und Handlungen im Kontext von Strukturen und Prozessen. Es handelt sich um den Ansatz einer verstehenden Soziologie, wie er von Max Weber entwickelt wurde. Seine Ausführungen bilden deshalb überall den Bezugspunkt für Interpretation, Explikation und Anwendung.
Wolfgang Schluchter untersucht unter anderem die Grundlagen einer verstehenden Soziologie, das Verhältnis von Vergleich und Entwicklungsgeschichte, die Art, wie Ideen in der Geschichte wirken, die Rolle der Ethik unter normativen und empirischen Gesichtspunkten und die beschränkte Prognosefähigkeit der Sozialwissenschaften. Im Anwendungsteil geht er auch auf Fragen der deutschen Wiedervereinigung und die Reform des deutschen Hochschulsystems ein.
Personen

Wolfgang Schluchter ist emeritierter Professor für Soziologie an der Universität Heidelberg und geschäftsführender Herausgeber der Max Weber-Gesamtausgabe.
https://orcid.org/0000-0001-8383-3224

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Historische Zeitschrift — Bd.281 (2005), S.400 (Gregor Schöllgen)