Hippolyts Schrift In Danielem 978-3-16-152990-0 - Mohr Siebeck
Theologie

Katharina Bracht

Hippolyts Schrift In Danielem

Kommunikative Strategien eines frühchristlichen Kommentars

89,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
eBook PDF
ISBN 978-3-16-152990-0
lieferbar
Hippolyts Schrift In Danielem (um 204 n.Chr.) ist die älteste vollständig erhaltene fortlaufende Auslegung eines ganzen biblischen Buches aus christlicher Feder. Katharina Bracht analysiert sie unter besonderer Berücksichtigung ihrer kommunikativen Strategien, um die Ursprünge der Gattung »christlicher Bibelkommentar« zu erhellen. Sie leistet dadurch auch einen Beitrag zur Klärung der so genannten Hippolyt-Frage.
Hippolyts Schrift In Danielem (um 204 n.Chr.; im Deutschen meist als Danielkommentar bezeichnet) ist die älteste vollständig erhaltene fortlaufende Auslegung eines ganzen biblischen Buches aus christlicher Feder. Sie gehört zu den ältesten Texten dieser Art, die bis auf den heutigen Tag von den exegetischen Wissenschaften rege diskutiert und in Studium und Lehre der Theologie sowie in der kirchlichen Praxis intensiv genutzt wird. Katharina Bracht analysiert die Schrift In Danielem unter besonderer Berücksichtigung ihrer kommunikativen Strategien im Kommunikationsdreieck von Prätext, Kommentar und Leserschaft, um einen exemplarischen Einblick in die Frühzeit des christlichen Bibelkommentars zu gewinnen und die Ursprünge der Gattung »christlicher Bibelkommentar« zu erhellen. Analyse und Interpretation dieser Schrift Hippolyts leisten zudem einen Beitrag zur Klärung ihrer Verfasserschaft und somit zu der so genannten Hippolyt-Frage.
Personen

Katharina Bracht Geboren 1967; 1998 Promotion; 1998–2002 Vikariat und Pfarramt in Bielefeld; 2002–09 Juniorprofessorin an der Humboldt-Universität zu Berlin; 2009–11 Forschungsstelle Altkirchliche Kommentarliteratur an der Ludwig-Maximilians-Universität München; 2011 Habilitation; seit 2011 Professorin für Kirchengeschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Theologische Revue — 110 (2014), S. 395–397 (Christian Hornung)
In: Theologische Literaturzeitung — 141 (2016), S. 626–628 (Markus Vinzent)