Internationale Zwangsvollstreckung und Haftungsverwirklichung 978-3-16-152824-8 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Tanja Domej

Internationale Zwangsvollstreckung und Haftungsverwirklichung

am Beispiel der Forderungspfändung

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ISBN 978-3-16-152824-8
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Tanja Domej untersucht, unter welchen Voraussetzungen Forderungen grenzüberschreitend gepfändet werden dürfen und wie dabei die legitimen Interessen der Betroffenen gewahrt werden können.
Das internationale Zwangsvollstreckungsrecht wird nach verbreiteter Auffassung durch das Territorialitätsprinzip beherrscht. Vollstreckungsakte, die ohne körperlichen Zugriff auskommen, können jedoch nicht eindeutig lokalisiert werden. Tanja Domej zeichnet aus vergleichender Perspektive die Kontroversen nach, die sich vor diesem Hintergrund um die Bedeutung des Territorialitätsprinzips für die grenzüberschreitende Forderungspfändung ranken. Sie zeigt, dass sich die relevanten Sachprobleme auf Basis dieses Prinzips nicht lösen lassen, aber auch eine schlichte Übernahme international-zivilprozessrechtlicher Konzepte für das Erkenntnisverfahren den Besonderheiten des Zwangsvollstreckungsrechts nicht Rechnung trägt. Auf Basis einer Analyse der zuständigkeitsrechtlichen Interessen der Beteiligten entwickelt sie Perspektiven für eine interessengerechte Ausgestaltung der grenzüberschreitenden Zwangsvollstreckung in unkörperliches Vermögen.
Personen

Tanja Domej ist Professorin für Zivilverfahrensrecht, Privatrecht, internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Universität Zürich.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Armenopoulos — 2017, 1293 (Apostolos Anthimos)
In: Zeitschr.f.Zivilprozeß — 133 (2020), 264–266 (Markus Würdinger)