Jews in the Realm of the Sultans 978-3-16-149523-6 - Mohr Siebeck
Judaistik

Yaron Ben-Naeh

Jews in the Realm of the Sultans

Ottoman Jewish Society in the Seventeenth Century

[Juden im Reich der Sultane. Osmanische jüdische Gesellschaft im 17. Jahrhundert.]

129,00 €
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Leinen
ISBN 978-3-16-149523-6
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Veröffentlicht auf Englisch.
Yaron Ben-Naeh zeichnet das Gesamtbild des kaum bekannten Judentums, das im 17. Jahrhundert im Osmanischen Reich lebte. Dabei untersucht er die soziokulturellen Faktoren, die zur Akkulturation des Judentums beitrugen.
Yaron Ben-Naeh zeichnet das Gesamtbild des kaum bekannten Judentums, das im 17. Jahrhundert im Osmanischen Reich lebte. Er zeigt und analysiert die jüdische Gesellschaft als Teil der städtischen Struktur. Des weiteren untersucht er den rechtlichen und sozialen Status der Juden, die demographische Struktur, Einrichtungen der Gemeinde, das Familienleben der Juden, ihr wirtschaftliches Leben sowie ihre Kultur und Mentalität. Dabei hebt er die große Bedeutung der wirtschaftlichen Faktoren hervor, die als Auslöser für demographischen Wandel dienten und eine entscheidende Rolle bei der sozialen und kulturellen Charakterbildung spielten. Außerdem zeigt der Autor, wie wichtig die Zugehörigkeit zu einer der Kategorien Religion, Geschlecht und wirtschaftlicher Situation ist, und wie die anhaltende Wechselbeziehung zur muslimischen Mehrheit und zu anderen Minderheiten zur Akkulturation beitrug.
Personen

Yaron Ben-Naeh Born 1965; 2000 PhD; taught at the TelAviv University, 2002–2005 post-doctoral Mandel Scholar at the Scholion Interdisciplinary Center, The Hebrew University, Jerusalem; spring 2007 fellow in the Center for Advanced Judaic Studies, Penn University, Philadelphia; currently tenured senior lecturer for the history of the Jews in Islamic countries in the early modern and modern period at The Hebrew University, Jerusalem.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Journ.of Americ.Oriental -s.0666384 — 128 (2008), S. 773–776 (Marc Baer)
In: Jewish Historical Studies — 39 (2009), S. 307–310 (Jacob Barnai)