Max Weber-Studienausgabe 978-3-16-147148-3 - Mohr Siebeck
Sozial-/Kulturwissenschaften

Max Weber

Max Weber-Studienausgabe

Band I/8: Wirtschaft, Staat und Sozialpolitik
Hrsg. v. Wolfgang Schluchter, in Zus.-Arb. m. Peter Kurth u. Birgitt Morgenbrod

1999. VI, 224 Seiten.
19,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-147148-3
lieferbar
Der Band enthält Texte, die Max Weber in der Zeit von 1900 bis 1913 verfaßte und in deren Mittelpunkt Probleme des Strukturwandels, vor allem des Agrarkapitalismus und seine Folgen für die Sozialpolitik stehen.
Die Max Weber-Studienausgabe (MWS) will die Schriften und Reden Max Webers auf der gesicherten Textgrundlage der Max Weber-Gesamtausgabe (MWG) allgemein zugänglich machen, unter Verzicht auf den editorischen Apparat. Doch ist sie so angelegt, daß dem Benutzer der Rückgriff auf die MWG jederzeit möglich ist. Deshalb folgt die Studienausgabe in Textkonstitution und Anordnung der Texte durchgängig der MWG. Um dem Leser darüber hinaus das Aufsuchen von Fundstellen zu erleichtern, sind am Fuß jeder Seite die entsprechenden Seitenzahlen der MWG angegeben. Außerdem wird auf die gängigen Ausgaben verwiesen, die bisher in der Sekundärliteratur gebräuchlich sind.
Der Band versammelt Texte, die Max Weber in der Zeit von 1900 bis 1913 verfaßte und die sich in erster Linie auf seine Strukturanalyse des Agrar- und Industriekapitalismus sowie auf seine sozialpolitische Position zwischen Staatssozialismus und Laissez-faire-Liberalismus beziehen. Darüber hinaus bieten sich Einblicke in Max Webers verfassungspolitische Ansichten, die schon zu dieser Zeit an einer Parlamentisierung der Reichsverfassung orientiert waren. Seine Unterstützung von Resolutionen zu wichtigen politischen Auseinandersetzungen rundet dieses Bild ab.
Personen

Max Weber Geboren 1864 in Erfurt; Studium der Jurisprudenz, Geschichte, Nationalökonomie und Philosophie in Heidelberg, Berlin und Göttingen; 1889 Promotion über die Geschichte der Handelsgesellschaften im Mittelalter; 1891 Habilitationsschrift über Römische Agrargeschichte; Ordinarius für Nationalökonomie in Freiburg (ab 1894) und Heidelberg (ab 1897); Mitherausgeber des Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik und Redakteur des Grundriß der Sozialökonomik; umfassende Beiträge zur Methodologie der Sozialwissenschaften, zur Politik des deutschen Kaiserreichs, zu Wirtschaft, Politik, Religion, Recht und Kunst in universalgeschichtlicher Perspektive; nach langem, krankheitsbedingtem Interim schließlich Professor für Gesellschaftswissenschaft, Wirtschaftsgeschichte und Nationalökonomie in München (ab 1919); gestorben 1920 in München.

Birgit Morgenbrod Geboren 1955; 1988 Promotion; wiss. Mitarbeiterin der Max Weber-Gesamtausgabe.

Wolfgang Schluchter ist emeritierter Professor für Soziologie an der Universität Heidelberg und geschäftsführender Herausgeber der Max Weber-Gesamtausgabe.
https://orcid.org/0000-0001-8383-3224

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