Max Weber und die Staatsrechtslehre 978-3-16-154732-4 - Mohr Siebeck
Sozial-/Kulturwissenschaften

Andreas Anter

Max Weber und die Staatsrechtslehre

2016. XIV, 240 Seiten.
49,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-154732-4
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Andreas Anter zeigt, wie stark Max Weber von der Jurisprudenz geprägt war und wie er schließlich selbst zu einem Referenzautor der Staatsrechtslehre wurde. In Weimar standen ihm die führenden Staatsrechtler oft ambivalent gegenüber. Wie wird Weber in der heutigen Staatsrechtslehre rezipiert? Inwieweit ist er für die Lösung heutiger Probleme relevant?
Im Februar 1919 erhielt Max Weber einen Ruf an die Juristische Fakultät in Bonn, übernahm dann aber doch eine gesellschaftswissenschaftliche Professur in München. Wäre sein heutiges Bild ein anderes, wenn er sich für Bonn entschieden hätte?
Weber war habilitierter Jurist. Obwohl er später die Disziplin wechselte, ist sein Werk voller Belege dafür, wie stark er von der Jurisprudenz, nicht zuletzt von der Staatsrechtslehre, geprägt war. Überdies wurde er selbst zum Gegenstand kontroverser Debatten im Fach.
In Weimar standen ihm führende Staatsrechtler wie Carl Schmitt, Hermann Heller, Hans Kelsen und Rudolf Smend oft ambivalent gegenüber. Andreas Anter zeigt, welche Autoren für Weber wichtig waren und wie er schließlich zu einem Referenzautor der Staatsrechtslehre wurde. Als Berater wirkte Weber am Entwurf der Weimarer Reichsverfassung mit. Finden sich seine Spuren noch im Grundgesetz? Wie wird er in der heutigen Staatsrechtslehre rezipiert? Inwieweit ist er für die Lösung heutiger Probleme relevant?
Personen

Andreas Anter ist Professor für Politikwissenschaft an der Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erfurt.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Jahrbuch Extremismus & Demokratie — 29 (2017), S. 426
In: Neue politische Literatur — 62 (2017), S. 519–521 (Margrit Seckelmann)
In: Max Weber Studies — 17 (2017), S. 103–108 (Christopher Adair-Toteff)
In: Filosofia Politica — 32 (2018), S. 177–179 (Furio Ferraresi)
In: Journal der Juristischen Zeitgeschichte — 2018, 32–34 (Christoph Gusy)
In: Bayerische Verwaltungsblätter — 2017, Heft 20, S. 724 (Josef Franz Lindner)
In: Lo Stato — 5 (2017), S. 381–382 (Agostino Carrino)
In: Juristenzeitung — 2018, 40–41 (Christian Starck)
In: Dialogo Filosofico — 34 (2018), S. 290–291