Möglichkeiten und Grenzen bei der Regulierung von Derivaten 978-3-16-155599-2 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Andreas Kerkemeyer

Möglichkeiten und Grenzen bei der Regulierung von Derivaten

Eine Untersuchung zur Kapitalverkehrs- und Dienstleistungsfreiheit

74,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-155599-2
lieferbar
Auch verfügbar als:
Die Regulierung (außerbörslicher) Derivate stand nach dem Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise weit oben auf der politischen Agenda. Allerdings setzt das europäische Primärrecht den Regulierungsbemühungen durch die Kapitalverkehrs- und die Dienstleistungsfreiheit Grenzen. Andreas Kerkemeyer misst unterschiedliche Regulierungsmodelle an diesen Grundfreiheiten.
Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat zu einer verschärften Regulierung der Kapitalmärkte geführt. Auch (außerbörsliche) Derivate, die als Mitauslöser für die Krise gelten, sind in den Fokus des europäischen Gesetzgebers geraten. Allerdings stehen Regulierungen der Kapitalmärkte in einem Spannungsverhältnis zur primärrechtlich verankerten Kapitalverkehrsfreiheit, die nicht nur den Kapitalverkehr zwischen den Mitgliedstaaten, sondern auch den mit Drittstaaten schützt. Daneben wirft auch die Dienstleistungsfreiheit die Frage auf, ob sie nicht bestimmte Formen der Kapitalmarktregulierung verbietet. Deshalb untersucht Andreas Kerkemeyer vier unterschiedliche Regulierungsmodelle eingehend: die Einführung einer Clearingpflicht für außerbörsliche Derivate, die Statuierung von Eigenkapitalvorschriften, die Einführung von Steuern auf Finanztransaktionen und ein Verbot von Derivaten auf bestimmte Güter. Anschließend misst er diese an der Kapitalverkehrs- sowie der Dienstleistungsfreiheit.
Personen

Andreas Kerkemeyer Geboren 1985; Studium der Rechtswissenschaften in Osnabrück, Straßburg und Berlin (FU); 2011 Erste juristische Prüfung in Berlin; Rechtreferendariat in Berlin; 2013 Zweite juristische Staatsprüfung am Kammergericht; seit 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bucerius Law School, Hamburg.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Juristenzeitung — 2018, 929 (Thomas M.J. Möllers)