Muße im 18. Jahrhundert 978-3-16-159941-5 - Mohr Siebeck
Philosophie

Muße im 18. Jahrhundert

Herausgegeben von Kerstin Fest

2021. Ca. 240 Seiten.
erscheint im Dezember

Otium 21

ca. 59,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Festeinband
ISBN 978-3-16-159941-5
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Muße im 18. Jahrhundert ist ein facettenreiches Phänomen, das zeigen die hier versammelten Beiträge aus den germanistischen, romanistischen und anglistischen Kultur- und Literaturwissenschaften. Sie umfassen die Spannbreite von Erbauung bis zum Vergnügen und beleuchten die Vielschichtigkeit des Begriffs in einer Zeit des Wandels.
Dass Muße im 18. Jahrhundert ein facettenreiches Phänomen ist, zeigen die hier versammelten Beiträge aus den germanistischen, romanistischen und anglistischen Kultur- und Literaturwissenschaften. In einem Zeitalter, das geprägt ist von kulturellem und sozialem Wandel, bleibt Muße zwar auf ihren klassischen Ursprung bezogen, verändert sich aber doch und wird vom aristokratischen Privileg zu einem fixen Bestandteil des bürgerlichen Lebens. Die in diesem Band analysierten Beispiele von Muße reichen von erbaulicher Lektüre und spiritueller Praxis bis zum hedonistischen gesellschaftlichen Vergnügen. Muße wird als Gattungsmerkmal und in ihrer semantischen Ambiguität beleuchtet.
Inhaltsübersicht
Kerstin Fest: Einleitung – Rudolf Behrens: Imagination und Muße. Eine delikate Kreuzung im französischen 18. Jahrhundert – Ralph Häfner: Muße zwischen Heroismus und Faulheit. Friedrich Schlegel und die »Idylle über den Müssiggang« in ihren traditionsgeschichtlichen Hintergründen – Dieter Martin: Das Insel-Paradies als Muße-Raum. Zur Funktion erzählter Lebensgeschichten bei Grimmelshausen und Schnabel – Barbara Thums: »Muße, Maß Idylle. Konstellationen im 18. Jahrhundert« – Peter C. Pohl: Geregelte Muße. Dinge und freie Zeiten in Jean-Jacques Rousseaus Émile und Joachim Heinrich Campes Robinson der Jüngere – Mark-Georg Dehrmann: »Muße geben«. Muße, Buchmarkt und Autorscha! im 18. Jahrhundert am Beispiel Klopstocks und Basedows – Michael Burden: Masquerading at the London Opera houses; or, 'The dangers of leisure' – Kerstin Fest: »As »ne and free a Gentleman«: David Garrick's Performances of Leisure – Sabine Volk-Birke: Leisure and Devotion: Friends or Foes? – Anne Bandry-Scubbi: Leisure in 'Feminine' Fiction, 1751–1834 – Monika Fludernik: Idling in Restoration Comedy: The Semantics of Idleness in British Plays From 1660 to 1710
Personen

Kerstin Fest Geboren 1976; Studium der Anglistik und Amerikanistik und der Deutschen Philologie an der Universität Salzburg (Österreich); Promotion in Englischer Literaturwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br.; Lektorin am University College Cork (Irland); Dozentin am University College Freiburg.
https://orcid.org/0000-0002-9025-9299

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