Theologie

Patricia A. Duncan

Novel Hermeneutics in the Greek Pseudo-Clementine Romance

[Roman-Hermeneutik in griechischen pseudoklementinischen Homilien.]

114,00 €
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Leinen
ISBN 978-3-16-155265-6
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Veröffentlicht auf Englisch.
Patricia A. Duncan untersucht den christlichen Roman aus dem 4. Jahrhundert, der traditionell als pseudoklementinische Homilien bekannt ist, um zu zeigen, wie die Erzählung als rhetorisches Ganzes zusammenhängt und als Einführung des Lesers in eine neuartige, esoterische Vorstellung von den Ursprüngen des Christentums fungiert.
Patricia A. Duncan untersucht den christlichen Roman aus dem 4. Jahrhundert, der traditionell als pseudoklementinische Homilien (hier jedoch als Klementia bezeichnet) bekannt ist, um zu zeigen, wie die ausgedehnte und komplexe Erzählung als rhetorisches Ganzes zusammenhängt und als Einführung des Lesers in eine neuartige, esoterische Vorstellung von den Ursprüngen des Christentums fungiert. Der Roman ist bekannt für seine auffällige Doktrin der »falschen Perikopen« in den Schriften der Juden, genauso wichtig ist jedoch die Art und Weise, wie er aus seinem Erzählgenre Nutzen zieht, um falsche Perikopen in den Evangelien des Neuen Testaments zu korrigieren. Der Schlüssel zu den Absichten des Romans ist die Konstruktion des Apostels Petrus als Hauptüberlieferer und autorisierter Deuter der Worte und Taten des wahren Propheten Jesus. Dieser Petrus präsentiert ein gesetzestreues, monotheistisches »Christentum«, welches quasi vollständig an die Religion der Anhänger Mose gekoppelt ist.
Personen

Patricia A. Duncan Born 1975; 2003 MDiv, University of Chicago; 2014 PhD, University of Chicago; currently Assistant Professor of Religion, AddRan College of Liberal Arts, Texas Christian University.
https://orcid.org/0000-0002-6055-465X

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: New Testament Abstracts — 62 (2018), S. 362–363
In: Biblische Notizen — 185 (2020), pp. 159–160 (Dan Batovici)
In: Apocrypha — 30 (2019), pp. 229–232 (Bernard Pouderon)
In: Theologische Revue — 115 (2019), S. 128–131 (Franz Xaver Risch)