Sapientia Salomonis (Weisheit Salomos) 978-3-16-152808-8 - Mohr Siebeck
Theologie

Sapientia Salomonis (Weisheit Salomos)

Eingel., übers. u. mit interpretierenden Essays versehen v. Karl-Wilhelm Niebuhr, Walter Ameling, Folker Blischke, Mareike V. Blischke, Alfons Fürst, Rainer Hirsch-Luipold, Heinz-Günther Nesselrath u.a.

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ISBN 978-3-16-152808-8
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Dieser Band enthält eine zweisprachige Textausgabe (griech.-dt.) der »Weisheit Salomos« mit ausführlicher Einführung und erläuternden Essays zum Verständnis und zu den kulturellen Hintergründen des Werkes. Damit wird ein heute nur noch wenig bekannter Text der Bibel in seiner kulturgeschichtlichen und religiösen Bedeutung für interessierte, aber nicht speziell vorgebildete Leser erschlossen.
Die Sapientia Salomonis (Weisheit Salomos) wurde seit der Antike in der christlichen Bibel als Teil des Alten Testaments überliefert und hat auf diesem Wege das Denken, die religiösen Vorstellungen und die Ethik der christlichen Welt bis heute tief geprägt. Ursprünglich stammt die Schrift aber aus dem hellenistischen Judentum, wahrscheinlich aus Alexandria um die Zeitenwende, und ist damit ein klassisches Beispiel für die Durchdringung biblisch-jüdischer Überlieferung und griechisch-römischer Kultur. Charakteristisch zeigt sich das in der Schrift an der Rezeption biblischer (z.T. schon altorientalischer) Weisheitsüberlieferungen und ihrer Kombination mit Themen, Begriffen und Sprachformen der griechischen Philosophie. Für die Schriften des Neuen Testaments wurde diese Verbindung orientalischer und griechischer Kultur, die wir unter dem Begriff »Hellenismus« fassen, zu einer prägenden geistig-kulturellen Voraussetzung.
Personen

Karl-Wilhelm Niebuhr Born 1956; 1975–81 studied theology at Halle University; 1985 Dr. theol.; 1986 Ordination as Lutheran Pastor; 1991 Habilitation; since 1997 Professor of New Testament at the Theological Faculty of Friedrich-Schiller-University Jena.

Walter Ameling Geboren 1958; Studium der Altertumswissenschaften; 1982 Promotion; 1991 Habilitation; Inhaber des Lehrstuhls für Alte Geschichte in Jena.

Folker Blischke Keine aktuellen Daten verfügbar.

Mareike Verena Blischke Geboren 1977; Studium der Theologie; 2007 Promotion; 2008–19 Mitarbeiterin am Seminar für Altes Testament der Georg-August-Universität Göttingen; 2011–19 wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl von Prof. Hermann Spieckermann; seit 2017 Vikarin in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.

Alfons Fürst Geboren 1961; seit 2000 Ordinarius für Alte Kirchengeschichte, Patrologie und Christliche Archäologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der WWU Münster.

Rainer Hirsch-Luipold Geboren 1967; Studium der Ev. Theologie und Griechischen Philologie; seit 2011 Ordentlicher Professor für Neues Testament und Antike Religionsgeschichte an der Universität Bern; seit 2015 zusätzlich Extraordinary Professor at Stellenbosch University (SA), Department of Ancient Studies.

Heinz-Günther Nesselrath Geboren 1957; 1976–81 Studium der Klassischen Philologie und der Alten Geschichte an der Universität zu Köln; 1981 Promotion; 1987 Habilitation; seit 2001 Universitätsprofessor (C 4) für Klassische Philologie an der Georg-August-Universität Göttingen.

Maren R. Niehoff Geboren 1963; Ausbildung an der Hebräischen Universität Jerusalem, der Freien Universität in Berlin, Oxford University and Harvard University; seit 2014 Max Cooper Professor im Dept. für Jüdische Philosophie, Hebräische Universität Jerusalem.
https://orcid.org/0000-0002-0815-6929

Friedrich V. Reiterer Keine aktuellen Daten verfügbar.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Review of Biblical Literature — http://www.bookreviews.org (2/2017) (Helmut Engel)
In: Biblische Notizen — 176 (2018), S. 145–147 (Karin Schöpflin)
In: Studien zum NT u.seiner Umwelt — 43 (2018), S. 254–257 (Friedrich W. Horn)
In: Revue d'histoire et de Philosophie Religieuses — 96 (2016), S. 332–333 (Ch. Grappe)
In: Jahrbuch f.Liturgik u.Hymnologie — 2017, S. 127 (Helmut Schwier)
In: Zeitschr. f. d. Alttestamentl. Wissenschaft — 129 (2017), S. 473–474 (Martin Rösel)
In: www.spc.rs — http://www.spc.rs/sr/premudrosti_solomonove (9/2017) (Zoran Andric)