Schellings Freiheitsschrift 978-3-16-150811-0 - Mohr Siebeck
Theologie

Christian Brouwer

Schellings Freiheitsschrift

Studien zu ihrer Interpretation und ihrer Bedeutung für die theologische Diskussion

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fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-150811-0
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Christian Brouwer interpretiert Schellings Freiheitsschrift vor dem Hintergrund sowohl der Philosophie des frühen 19. Jahrhunderts als auch der Tradition großer (Un-)Freiheitstraktate. Die eingenommene theologische Interpretationsperspektive eröffnet ein abgründiges Sprechen und Denken, das die Freiheitsschrift für die theologische Diskussion anschlussfähig erscheinen lässt.
Die Freiheitsschrift aus dem Jahr 1809 ist eines der zentralen Werke nicht nur Schellings, sondern der gesamten Philosophie des 19. Jahrhunderts. Christian Brouwer interpretiert die Schrift vor dem Hintergrund sowohl der zeitgenössischen Philosophie als auch der großen Freiheits- und Unfreiheitstraktate (Augustin, Erasmus, Luther). Das Denken und Sprechen, wie es die Freiheitsschrift entfaltet, erweist sich als abgründig, aber gerade so angemessen angesichts eines Gottes- und Freiheitsbegriffes, der ebenso unvermeidlich wie nicht selbstverständlich ist. In einer sprachtheoretischen Überlegung erscheint die Metapher als diejenige Sprachform, die in der Intention von Schellings Werk eine Durchsichtigkeit der Welt auf Gott bei bleibender Distanz zwischen beiden verspricht. Diese Interpretation lässt die Freiheitsschrift anschlussfähig für die theologische Diskussion werden.
Personen

Christian Brouwer Geboren 1979; 2006 Erstes Theologisches Examen der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers; Seit 2007 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Systematische Theologie der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel; 2011 Promotion.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Theologische Literaturzeitung — 137 (2012), S. 465–467 (Christian Danz)
In: Göttingische Gelehrte Anzeigen — 265 (2013), S. 1–12 (Hartmut Rosenau)
In: Zeitschr.f.Katholische Theologie — 2012, Heft 2, S. 245–248 (Paul Schroffner)
In: Dialogo Filosofico — 28 (2012), S. 148–149