Systematische Theologie 978-3-16-153914-5 - Mohr Siebeck
Theologie

Eilert Herms

Systematische Theologie

Das Wesen des Christentums: In Wahrheit und aus Gnade leben. Band 1: §§ 1–59. Band 2: §§ 60–84. Band 3: §§ 85–100

2017. XXX, 3468 Seiten (3 Bände).
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Festeinband
ISBN 978-3-16-153914-5
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Eilert Herms stellt die Systematische Theologie als Zusammenhang von Fundamentaltheologie, Dogmatik und Ethik dar, indem er das Wesen des christlichen Lebens – seinen Vollzug als Bekenntnis des Wahrheitsbewußtseins des Glaubens in Wort und Tat – als den exemplarischen Fall von menschlichem Zusammenleben in handlungsorientierender Lebensgewißheit beschreibt, der durch die unüberbietbare Konkretheit seiner Gottes-, Welt- und Selbstgewißheit ausgezeichnet ist.
Eilert Herms stellt die Systematische Theologie – das Ganze von Fundamentaltheologie, Dogmatik und Ethik (Sozial- und Individualethik) – dar, indem er das Wesen des Christentums beziehungsweise des christlichen Lebens beschreibt. Er sieht dieses als exemplarischen Fall des Zusammenlebens im Licht praktischer Gewißheit über Welt, Gott und Leben. Solche Gewißheit geht auf Erschließungsereignisse zurück, richtet als zuverlässig anerkannt (geglaubt) das Leben durchgehend aus und wird durch es leibhaft ausgedrückt (bezeugt). Das Besondere christlicher Gewißheit ist: Unsere Lebensgegenwart ist die Verwirklichung des Gemeinschafts- und Versöhnungswillens des Schöpfers in dessen Allgegenwart (Apg 17,28). Sie verdankt sich Gottes unverfügbarer Selbsterschließung. Dadurch wird die christliche Welt-, Ursprungs- und Selbstgewißheit schrittweise – im Durchlaufen vor- und außerchristlicher Bildungsgestalten – gebildet. Von dieser pluralismusoffenen Gewißheit ist das christliche Leben in allen Bereichen des Zusammenlebens und in der gleichzeitigen Verfolgung von Gemeinwohl (bonum commune) und persönlicher Lebenserfüllung (bonum proprium) geprägt. Es ist also auch die Bezeugung dieser Gewißheit und somit: Schöpferlob. Der Autor stellt das Wesen christlicher Theologie als Theorie des christlichen Lebens (I), das Zustandekommen der christlichen Gewißheit durch unverfügbare Erschließungen (»Offenbarungen«) (II), den Sachbezug des Wortbekenntnisses des Glaubens (III) sowie das Ganze seines Tatbekenntnisses dar (IV).
Personen

Eilert Herms Geboren 1940; Studium der Ev. Theologie, Philosophie und Germanistik in Berlin, Tübingen, Mainz und Göttingen; 1971 Promotion; 1975 Habilitation; Professor em. für Systematische Theologie und Direktor des Instituts für Ethik an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Proprium — http://www.sinn-schaffen.de/rezensionen4/schoene-insel-christentum-eine-landkarte-in-drei-baenden/ (Helmut Falkenstörfer)
In: Theologische Revue — 114 (2018), S. 409–412 (Christian Polke)
In: Deutsches Pfarrerblatt — 2017, Heft 5, S. 290–292 (Dirk Kutting)
In: Zeitzeichen — 2019, Heft 11, S. 62 (Anne Käfer)
In: Theologische Literaturzeitung — 142 (2017), S. 815–818 (Gunther Wenz)
In: Berliner Zeitung — 18. April 2017, S. 21 (Dirk Pilz)
In: Neue Zürcher Zeitung — 13. Januar 2018, S. 30 (Ingolf U. Dalferth)
In: Lutheran Quarterly — 32 (2018), S. 105–108 (R. David Nelson)
In: Theo-Web — 16 (2017), S. 212–215 (Martin Schreiner)
In: Theologische Beiträge — 49 (2018), S. 75–76 (Kolja Koeniger)
In: Für Arbeit und Besinnung — 2018, Heft 13, S. 23–24 (Manuel Kiuntke)
In: Evangelische Theologie — 77 (2017), S. 306–312 (Michael Welker)
In: Informationsmittel f. Bibliotheken — http://informationsmittel-fuer-bibliotheken.de/showfile.php?id=9495 (1/2019) (Malte Dominik Krüger)
In: Marburger Jahrbuch Theologie — 30 (2018), S. 133–145 + 31 (2019), S. 125–137 (Notger Slenczka)