Verfassungsrechtliche Vorgaben für die europäische Integration 978-3-16-155176-5 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Lisa-Karen Mannefeld

Verfassungsrechtliche Vorgaben für die europäische Integration

Die Rechtsprechung des deutschen und des italienischen Verfassungsgerichts

2017. XX, 355 Seiten.

Verfassungsentwicklung in Europa 11

79,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-155176-5
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Bundesverfassungsgericht und Corte costituzionale befassen sich regelmäßig mit der Frage, inwieweit nationale verfassungsrechtliche Prinzipien dem europäischen Integrationsprozess entgegenstehen und eine Übertragung weiterer Hoheitsrechte verhindern könnten. Lisa-Karen Mannefeld zeichnet deren Rechtsprechung nach, stellt sie einander gegenüber und ermittelt Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
Das Bundesverfassungsgericht hat sich seit den Anfängen der europäischen Integration in einer Vielzahl von Entscheidungen mit möglichen verfassungsrechtlichen Grenzen des europäischen Integrationsprozesses auseinandergesetzt und mit dem Solange-Vorbehalt, der Verfassungsidentität und der Ultra-vires-Kontrolle unterschiedliche Kontrollvorbehalte formuliert. Seine Urteile haben nicht nur für Diskussionen in der deutschen Rechtswissenschaft gesorgt, sondern – von vielen unbemerkt – die europäische Rechtsentwicklung sowie die Rechtsprechung anderer mitgliedstaatlicher Verfassungsgerichte entscheidend geprägt. Lisa-Karen Mannefeld zeichnet die Rechtsprechungslinie des Bundesverfassungsgerichts nach und stellt ihr die diesbezügliche Rechtsprechung der italienischen Corte costituzionale sowie des tschechischen Ústavní soud gegenüber, um deren unterschiedlichen Umgang mit Integrationsgrenzen aufzuzeigen und zu bewerten.
Personen

Lisa-Karen Mannefeld Geboren 1988; Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Osnabrück mit dem Schwerpunkt Europäisches Öffentliches Recht und seine Grundlagen; 2012 Erste Juristische Prüfung; Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Promovierende am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Europarecht und Rechtsvergleichung an der Universität Osnabrück; seit 2015 Rechtsreferendarin am OLG Düsseldorf.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Die Öffentliche Verwaltung — 2018, 372–373 (Cristina Fraenkel-Haeberle)